27.08.2025
Der Förderfonds „Gegenwind“ unterstützt Initiativen in Ostdeutschland
Der Förderfonds „Gegenwind“ der Amadeu Antonio Stiftung hilft bei der Finanzierung von Projekten, die sich für Demokratie, Zusammenhalt und gegen Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus einsetzen. Besonders im Fokus stehen Projekte in den ostdeutschen Bundesländern. Anträge auf bis zu 2.500 € können das ganze Jahr gestellt werden, solange Mittel vorhanden sind. Religionsgemeinschaften und eingetragene Vereine können sind ausdrücklich antragsberechtigt.
Gesucht sind Projekte, die neue und bewährte Wege gehen, um die Werte des Grundgesetzes zu schützen. Ziel ist es, Menschen zu unterstützen, die benachteiligt, ausgegrenzt oder bedroht werden.
Ein gutes Beispiel ist das DemokratieBündnis Rutenberg e.V., das sich dafür einsetzt, extremistische Strukturen in Rutenberg zurückzudrängen und demokratische Werte zu stärken. Die Nachricht dazu finden Sie hier: https://www.foerdermittel-ekbo.de/detail/das-demokratiebuendnis-rutenberg-fuer-demokratie-und-toleranz-in-der-uckermark
Gefördert werden Projekte, die sich klar gegen Rechtsextremismus positionieren, niedrigschwellige Begegnungsorte schaffen, Konflikte sensibel begleiten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Ziel ist es, Initiativen und Bündnisse zu unterstützen, die die Beteiligung und Sichtbarkeit von Gruppen erhöhen, die von rechtsextremer, rassistischer oder antisemitischer Gewalt bedroht sind.
Weiterhin werden Projekte gefördert, die sich mit den Herausforderungen der Demokratie, der Krise der Parteien und der rechtsextremen Instrumentalisierung aktueller Krisen beschäftigen. Maßnahmen gegen rechtsextreme, antisemitische und rassistische Ideologien sowie öffentlichkeitswirksame Kampagnen gegen die Normalisierung von Rechtsextremismus in Städten und auf dem Land sind ebenfalls Teil des Programms.
Auch Sicherheitsmaßnahmen für Betroffene sowie die Stärkung ehrenamtlicher Initiativen gegen rechtsextreme Bedrohungen werden unterstützt. Ziel ist es, solidarische Allianzen zu bilden und die Zusammenarbeit zwischen Initiativen in Ost- und Westdeutschland sowie in Städten und ländlichen Räumen zu fördern.
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