www.foerdermittel-ekbo.de: Newsmeldungen https://www.foerdermittel-ekbo.de/ Newsmeldungen de www.foerdermittel-ekbo.de: Newsmeldungen https://www.foerdermittel-ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.foerdermittel-ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 17 Oct 2019 13:25:03 +0200 Neue Übersicht auf foerdermittel-ekbo.de https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/neue-uebersicht-auf-foerdermittel-ekbode.html Schon bisher konnten Sie auf dieser Seite Tricks und Tipps zu EU-Förderungen im kirchlichen und diakonischen Bereich abrufen. Dieses Angebot haben wir nun überarbeitet und erklären gleichzeitig genauer, was wir als Regionalberatung für EU-Fördermittel tun.

Auf foerdermittel-ekbo.de gibt es jetzt als "Update" den Bereich:
Was wir tun - Tipps zur Beantragung von EU-Fördermitteln

Wir freuen uns über Rückmeldungen zu dieser Weiterentwicklung unseres Internetangebots, kontaktieren Sie uns gern:
Ihr Kontakt zu uns

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Thu, 17 Oct 2019 13:25:03 +0200
Neues Programm für ein neues Jahrzehnt https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/neues-programm-fuer-ein-neues-jahrzehnt.html

Die Außenbeauftragte der Europäischen Kommission hat am 6. September 2019 eine neue Fördermöglichkeit zum Austausch von aktiven Personen aus dem religiösen und weltanschaulichen Spektrum angekündigt. Mit dem Programm „Global Exchange on Religion in Society“ soll ein Beitrag zum verbesserten interreligiösen Verständnis geleistet werden.

Bisher ist noch wenig zu der neuen Fördermöglichkeit bekannt, die für kirchliche Einrichtungen von Interesse sein kann, die bereits im interreligösen Dialog aktiv sind. Die Servicestelle für EU-Förderpolitik/-projekte im EU-Büro Brüssel ermittelt derzeit weitere Details zur geplanten Förderung.

Erste Informationen finden Sie im Förderservice der Kolleginnen der Servicestelle:

https://www.ekd.de/neues-programm-zum-austausch-religioeser-akteure-50212.htm

Bei Fragen zu diesem und anderen geplanten oder derzeit noch aktiven EU-Programmen und -Förderungen finden Sie unsere Kontaktdaten hier.

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foerdermittel-ekbo.de Wed, 02 Oct 2019 13:46:02 +0200
Sorgende Gemeinde werden https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/sorgende-gemeinde-werden.html Am 28. Oktober 2019 von 10 bis 17 Uhr gibt es im Landtag Brandenburg in Potsdam einen „Fachtag Sorgende Gemeinde. Begegnung der Generationen fördern, Netzwerke knüpfen und eine gute Nachbarschaft gestalten“.

Veranstalterinnen sind das Amt für kirchliche Dienste (AKD), die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), die Diakonie Deutschland und die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Bis 21. Oktober 2019 nimmt Ute Lingner, Studienleiterin im Amt für kirchliche Dienste (AKD), Anmeldungen entgegen unter der Nummer 030 3191-286 oder per Mail: u.lingner@akd-ekbo.de

Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro. Angemeldete Tandems aus der kommunalen Verwaltung und einer Gemeinde der EKBO zahlen nur 50 Prozent der Teilnahmegebühr – diese bitte kennzeichnen.

Mehr Informationen gibt es im Flyer.

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foerdermittel-ekbo.de Thu, 26 Sep 2019 13:31:36 +0200
Interreligiöses Projekt mit EU-Mitteln: Garten des Buches „Kloster Lindow“ https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/interreligioeses-projekt-mit-eu-mitteln-garten-des-buches-kloster-lindow.html Auf dem Gelände des Klosters Lindow im Land Brandenburg errichten Haupt- und Ehrenamtlich mit wissenschaftlicher Begleitung eine interreligiöse Gartenanlage. Der jüdisch-christlich-muslimische „Garten des Buches Kloster Lindow wurde am 26. Juni feierlich eröffnet.

Kloster Lindow will nicht nur den interreligiösen Dialog fördern, sondern auch die Klosteranlage touristisch aufwerten. Der Garten wird zur alters- und kulturübergreifenden Begegnungs- und Lernstätte. Seine Pflanzen, ihre Bedeutung und Symbolik schlagen historische und kulturelle Brücken. Im Zentrum der Anlage steht ein begehbares Labyrinth. Der Garten des Buches wird mit Mitteln der Europäischen Union finanziert.

Mehr Informationen gibt es hier.

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foerdermittel-ekbo.de Thu, 26 Sep 2019 10:02:58 +0200
Kollegialer Austausch über Fördermittel und Fundraising https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/kollegialer-austausch-ueber-foerdermittel-und-fundraising.html Die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) lädt ein zu einem Stammtisch für Fördermittel und Fundraising. Interessierte aus der Praxis haben die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit den Fachleuten der EKBO: am 21. November 2019 von 18 bis 20 Uhr.

Angesprochen sind vor allem Menschen, die bereits ein Förderprojekt oder Fundraising im kirchlichen oder diakonischen Bereich umsetzen bzw. kurz vor Projektbeginn stehen. In lockerer Atmosphäre stehen zum Austausch zur Verfügung:

Pfarrer Holger Bentele, Pastoralkolleg des Amtes für kirchliche Dienste (AKD),
Silke Hannemann, Fundraising EKBO,
Janes von Moers, Umweltbüro der EKBO,
Dr. Johan Wagner und Katharina Körting, EKBO-Regionalberatung.

Der Kirchliche Stammtisch findet im AKD-Tagungshaus, Goethestraße 26-30, 10625 Berlin statt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Online-Anmeldungen sind bis 15. November 2019 HIER möglich.

Flyer zum Stammtisch Fördermittel und Fundraising (PDF)

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foerdermittel-ekbo.de Thu, 19 Sep 2019 10:05:45 +0200
ESF-Mittel für Berlin 2021-2027 https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/esf-mittel-fuer-berlin-2021-2027.html Neuigkeiten aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in Berlin: Zurzeit läuft die Planung des künftigen Operationellen Programms (hier zu unserer Infoseite zum ESF in Berlin und zur Frage "Was ist ein Operationelles Programm?") für die Förderperiode 2021-2027.

Neu wird sein, so wurde bei einer Austauschrunde zwischen ESF-Verwaltungsbehörde, Fachverwaltungen und lokalen Akteuren klar: Es gibt deutlich weniger Geld. Während in der laufenden Förderperiode 213 Millionen Euro zur Verfügung standen, werden es in der kommenden etwa 30 Prozent weniger sein, voraussichtlich um 140 Millionen Euro.

Neu ist auch: Künftig darf pro Förderinstrument ein Gesamtvolumen von zehn Millionen nicht unterschritten werden. Ob bzw. inwiefern kleinere Förderinstrumente bzw. Programme wie LSK, die für kirchliche Projekte relevant sind (siehe zum Programm LSK die Seiten 16 und 17 in unserer Broschüre "Mut zur EU-Förderung", Download- und Bestellmöglichkeit hier), fortbestehen können, ist noch nicht entschieden. Zurzeit entwickelt die ESF-Verwaltungsbehörde in Zusammenarbeit mit den Fachverwaltungen die kommenden Förderinstrumente und den Rahmen für die nächste Förderperiode. Hauptziel ist Soziale Integration. In diesem Rahmen wird die Bekämpfung von Armut, insbesondere auch Kinderarmut voraussichtlich zu den Förderschwerpunkten gehören.

Für vertiefende Informationen zur Zukunft der EU-Förderpolitik finden Sie die Kontaktdaten hier.

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foerdermittel-ekbo.de Mon, 16 Sep 2019 09:47:39 +0200
Soziale Innovationen, Energieeffizienz, Klimaschutz https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/soziale-innovationen-energieeffizienz-klimaschutz.html Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Berlin geht 2021 in die nächste Förderperiode. Als eine der Partnerorganisationen der regionalen EU-Förderung  in Berlin die Förderthemen hat die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) Ziele benannt, die sie für besonders wichtig hält. Die Stellungnahmen der Partner sollten aus Sicht der EKBO in die Ausgestaltung des so genannten Operationellen Programms für die neue Förderperiode einfließen, auf dessen Basis Mittel vergeben werden.

Für die EKBO stehen soziale Innovationen weit oben. Soziale Innovationen in Berlin können u. a. aus neuen Partnerschaften gerade im Bereich der Digitalisierung erwachsen. Auch Zusammenarbeit von bisher eher vereinzelt handelnden Organisationen in der Armutsbekämpfung ist ein Feld für soziale Innovationen.

Weiter erachtet die EKBO die Energieffizienz für prioritär: Nicht nur Gebäude im Bestand des Landes Berlin, sondern auch andere öffentlich zugängliche Gebäude haben demnach Vorbildcharakter und sind  möglichst effizient zu gestalten. So wird ein nachhaltiger Lebensstil nachahmenswert.

Der Klimaschutz steht für die EKBO auch im Bereich der Mobilität auf der Agenda. Das Klimaschutzkonzept führt dies detailliert aus.

Außerdem setzt sich die EKBO dafür ein, dass auch in weiteren Bereichen zukünftig EFRE-Förderung möglich ist.

Für vertiefende Informationen zur Zukunft der EU-Förderpolitik finden Sie die Kontaktdaten hier.

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foerdermittel-ekbo.de Thu, 05 Sep 2019 14:27:00 +0200
„Kirchen sind kulturelle Ankerpunkte“ https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/kirchen-sind-kulturelle-ankerpunkte.html Die Arbeit der Kirchen im ländlichen Raum auch für nicht kirchlich Gebundene wird immer mehr wahrgenommen. „Ich freue mich, dass auch die Enquête-Kommission 6/1 'Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels' in ihrem Abschlussbericht 2019 Bedeutung von kirchlicher Arbeit im ländlichen Raum würdigt", sagt Martin Vogel, Länderbeauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

In dem Bericht heißt es auf Seite 141: „Die Kirchen leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung regionaler Identität. Kirchen sind lebendige Orte der Religionsausübung und kulturelle Ankerpunkte. Für die Menschen gerade im ländlichen Raum ist die Kirche ein wichtiger Wegbegleiter von der Geburt bis zum Tod, oft auch unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Es ist zu unterstreichen, dass Kirchen zunehmend Verantwortung für regionale Entwicklungen übernehmen.“

Entsprechend verläuft die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen Land, Denkmalschutz und Kirche eng und konstruktiv. In Gesprächen mit den Parteien wirbt der Länderbeauftragte dafür, dieses Anliegen im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung Brandenburgs zu verankern. "Die Förderung von Vereinen und Initiativen, wie den Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg sowie der Stiftung Brandenburgische Dorfkirchen, ist zu verbessern", heißt es bereits im Bericht der Enquête-Kommission (S. 147).

Die Freude und der Dank über gemeinsam Erreichtes bei der Rettung zahlreicher akut gefährdeter Dorfkirchen in den letzten gut 25 Jahren sei groß, meint der Länderbeauftragte. „Doch es gilt auch, die weiterhin gefährdeten etwa 200 Kirchengebäude zu retten, bereits sanierte Kirchen instandzuhalten und vorhandenes Kulturgut systematisch zu erfassen.“ Bereits existierende Ideen für eine neue sozialräumliche Nutzung von Kirchen verdienten mehr Aufmerksamkeit – auch, damit die Entwidmung bzw. Aufgabe einer Dorfkirche erst erfolgt, wenn es wirklich keine andere Lösung gibt.

Darüber hinaus sollten Kirchen, die erst in zwei oder drei Jahrzehnten eine Nutzungsperspektive erhalten könnten, kostengünstig und nachhaltig „überwintern“ können. Vogel verweist auf das holländische Modell einer Monumentenwacht im Sinne einer regelmäßigen Wartung der Kirchengebäude in einer Modellregion: „Das sollten wir erproben“.

Zum Abschlussbericht 2019 der Enquête-Kommission des Landtags Brandenburg.

Für vertiefende Informationen zu Förderfragen im Hinblick auf Dorfkirchen finden Sie die Kontaktdaten hier.

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foerdermittel-ekbo.de Thu, 29 Aug 2019 11:28:52 +0200
"Kirchen sind ein Schatz im ländlichen Raum" https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/kirchen-sind-ein-schatz-im-laendlichen-raum.html Im Rahmen eines Fachworkshops über Kirche im ländlichen Raum am 16. August in Seddin wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig Kirche und ihre Menschen für den ländlichen Raum sind. Alle vor Ort Engagierten, die Förderanträge schreiben, sich zusammenschließen, Vereine gründen, Nutzungskonzepte erschaffen etc., verdienten großen Dank, betonte Heilgard Asmus, Generalsuperintendentin für den Sprengel Görlitz, in ihrem Vortrag zum Selbstverständnis der Kirche. „Wir wollen Kirche bleiben für Menschen“, sagte sie.

Derweil sei die Kirchenzugehörigkeit in der Region unterschiedlich verteilt – in Königs Wusterhausen, in der Prignitz, im Fläming oder im Spreewald sind es etwa 40 Prozent, während in der Stadt Brandenburg nur etwa elf Prozent Kirchenmitglieder leben. Unabhängig von Kirchenmitgliedschaft oder Gläubigkeit seien Kirche "flächendeckend Ortsbild- und Identitätsmerkmale mit geschichtsträchtigen Kunst- und Kulturgütern“ – und auch Christ*innen sind natürlich Bürger*innen, die sich als Bürger*innen und Christ*innen aktiv um soziale und kulturelle Belange bemühen.

Von den 1646 Kirchen und Kapellen in Bereich der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) stehen 1385 unter Denkmalschutz. Weiternutzung, Umnutzung, Öffnung auch für nichtkirchliche Belange könne dazu beitragen, Kirchen zu erhalten und fruchtbar zu machen für die Region. Das bürgerschaftliche Engagement für Kirchenbau und -Erhaltung sei eine wertvolle Dimension gesellschaftlichen Lebens. Dazu gehören auch die sozialen und kulturellen Angebote, die Gemeinden entwickeln, denn „Gotteshäuser sind für alle Menschen da“. Kirchen werden vermietet. In ihnen finden u. a. Konzerte, Tanzveranstaltungen, Musikschulunterricht, Podien, Versammlungen, Begegnungs-Cafés und vieles mehr statt. Diese durch Kirchen und ihre Menschen ermöglichte Vielfalt trage zur Stärkung im ländlichen Raum Beispiel bei, meinte Asmus: „Wir wollen Kirchen solange nutzen, wie es möglich ist, inhaltlich und baulich“. Kirchen zu verkaufen, gehöre dagegen nicht (mehr) zum Selbstverständnis von Kirche im ländlichen Raum.

Angesichts ihrer vielfältig großen Bedeutung sei ein größeres Bewusstsein für Kirchen als „Schatz im ländlichen Raum“ erstrebenswert – auch bei nichtkirchlichen Akteur*innen etwa in der Landesregierung. „Kirchen sind die prägenden Identifikationsmerkmale“, betonte die Generalsuperintendentin. Und Johan Wagner, EKBO-Referent für Fördermittel, ergänzt: "Es geht nicht nur um die Gebäude. Kirche sind vor allem die Menschen, die die Gebäude zum Leben erwecken“. Dabei trage Kirche auch angesichts der Radikalisierung im politischen Raum große Verantwortung.

Den Fachworkshop hat das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg veranstaltet.



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foerdermittel-ekbo.de Fri, 16 Aug 2019 13:08:46 +0200
Workshops "Kirche im ländlichen Raum" https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/workshops-kirche-im-laendlichen-raum.html Die Teilnehmenden konnten wählen zwischen "Alternative Nutzugskonzepte", "Daseinsvorsorge und Nachbarschaftshilfe" sowie "Engagement und Teilhabe im Dorf". Den Workshop Alternative Nutzungskonzepte moderierte Marcus Kolodziej, Regionalmanager der LAG Havelland. Er riet dazu, klein anzufangen und Schritt für Schritt vorzugehen.

Der Austausch über "Daseinsvorsoge und Nachbarschaftshilfe" machte deutlich, dass soziale Räume zu öffnen sind. Es gelte, Partner außerhalb des kirchlichen Bereichs zu finden, neue Bündnisse zu schließen - und die kirchliche Verantwortung für die Dorfentwicklung selbstbewusst anzunehmen. Friederike von Borstel (Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) und Volker Amrhein (Diakonie Deutschland, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung) führten durch die Diskussion. Herausforderungen bestehen vor allem im vorpflegerischen Bereich. Freiwillige für Aufgaben zu finden, die anfallen, wenn Menschen gut älter werden sollen, sei nicht leicht, so die einhellige Meinung.
Einiges ist im Bereich Daseinsvorsorge und Nachbarschaftshilfe gleichzeitig in Bewegung. So machen sich Kirchen wieder auf den Weg, das Bewusstsein für Ihre sozial-diakonische Verantwortung zu schärfen. Klar wurde, dass Daseinsvorsorge sich nicht auf Altenarbeit beschränkt, sondern als Querschnittsthema viele Lebensbereiche betrifft - seien es Dorfläden, familienfreundliche Infrastruktur oder Mehrgenerationenhäuser. 

Auch der Workshop "Engagement und Teilhabe im Dorf" zeigte, wie sehr die Gesellschaft im ländlichen Raum im Umbruch ist. Die Formen des Engagements auch im kirchlichen Bereich verändern sich. Aktive erfahrene Ältere wie Wolfgang Lubitzsch vom Freundeskreis der Garreyer Kirche oder Bernt Renzenbrink (Senior Counsulting Service Diakonie e.V.) verfügen über Zeit und bewährte Strukturen, während  Jüngere entweder rar sind oder beruflich und familiär so stark eingebunden, dass sie konkrete Mitmachmöglichkeiten brauchen, ohne sich "für immer" verpflichten zu müssen.

Dass Menschen sich nicht mehr fraglos jahrzehntelang in einem Verein oder in einer Gemeinde engagieren und projektbezogene Angebote, berichtete z.B. Pfarrer Matthias Stephan. Im Hohen Fläming betreut er acht Gemeinden - und merkt, wie schwierig es sein kann, bei einer älter werdenen Bevölkerung und älter werdenen Gemeindegliedern neue Aktive zu motivieren. Insgesamt würde es helfen, so die Teilnehmenden, wenn das Wissen, das im Ehrenamt entwickelt, nicht mit ausscheidenen Engagierten verschwände, sondern mit einem Handbuch, Wiki, Forum o. Ä. weitergegeben werden kann, auch untereinander. Wer schonmal erfolgreich ein Förderprojekt "durchgeboxt" hat, von der Idee über die Antragstellung und Bewilligung bis hin zur Umsetzung und Dokumentation, kann Neulingen helfen, im persönlichen Gespräch, aber auch mit Berichten, Fotos, Dokumenten. Die Strukturen für eine Vernetzung von Ehrenamt sind, so das Fazit, auch im Bereich Fördermittelengagement noch ausbaufähig.

Den Fachworkshop hat das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg veranstaltet.

Informationen zum Landeskirchenweiten Intranet zur Vernetzung finden Sie hier.

geändert am 28. August 2019

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foerdermittel-ekbo.de Fri, 16 Aug 2019 13:08:46 +0200