www.foerdermittel-ekbo.de: Newsmeldungen https://www.foerdermittel-ekbo.de/ Newsmeldungen de www.foerdermittel-ekbo.de: Newsmeldungen https://www.foerdermittel-ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.foerdermittel-ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 13 Feb 2020 09:23:19 +0100 "Himmlisch Urlauben" https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/himmlisch-urlauben.html Am Rande der großartig - auf nichtkirchlichem Terrain - organisierten 4. Fachtagung Kirche im Tourismus ("Räume-Wege-Zeiten", 6. Februar 2020, Hygienemuseum Dresden) trafen sich Teilnehmer aus der Sächsischen, der Berlin-Brandenburg-schlesischen und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, um von den vielen guten Ideen, Absichten und Praxisbeispielen einer zukunftsweisenden weitere Gestalt zu verleihen.

Einen Bericht zur gesamten Tagung finden Sie auf den Seiten der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens: https://www.evlks.de/aktuelles/alle-nachrichten/nachricht/news/detail/News/warum-verreist-der-mensch/

"Himmlisch Urlauben" ist eine Idee aus Österreich - wie schwindenden Mitgliederzahlen und "überschüssigen" kirchlichen Gebäuden begegnet werden kann: Nicht alles einfach "loswerden", sondern losgehen und nach Partnern gerade im nichtkirchlichen Bereich suchen. Das verpflichtet und ermöglicht, die eigenen wichtigen Basics des christlichen Glaubens verständlich in die Welt zu sagen, ohne sie der Beliebigkeit preis zu geben. Gleichzeitig kann auch verhindert werden, dass christliche Kirche - nicht nur als Kultur- und Bildungsträger - sehenden Auges weiter in Vergessenheit gerät.
Die große Vision der Kirche-im-Tourismus-Macher heißt:

- Deutschlandweit und damit landeskirchen- und bundesland-übergreifend Pfarrhäuser und andere kirchliche Gebäude sowohl einer touristischen Nutzung (Pilgerherbergen, Ferienwohnung, Familientreffpunkte …) als auch dem noch vorhandenen oder sich neu formierendem Gemeindeleben zur Verfügung zu stellen.

- Kooperationen mit nichtkirchlichen Gremien, die "Sprachlehrgänge" und "Dolmetscher" verlangen, die Einschnitte und Abgaben fordern. Die allerdings auch neue Beteiligungsmöglichkeiten und beiderseits neue "Absatzmärkte" schenken.

Kirchen sind mit ihren Räumen, Menschen und Geschichten per se touristisch von höchstem Interesse. Sie bleiben darüber hinaus außer zu Gottesdiensten, Gemeinde- u. Kulturveranstaltungen oft ungenutzt und sind gerade im ländlichen Raum besondere Orte. Sie sind wie geschaffen für den wachsenden Slow-Tourism, der auf Langsamkeit und Nachhaltigkeit, Sinnhaftigkeit, Sinnlichkeit und Spiritualität zielt.

Zur Umsetzung solcher Projekte sind fantasievolle Kooperationen nötig und möglich. Das verkörperten am Fachtag die Vertreter der LEADER-Gebiete Zittauer Gebirge und Östliche Oberlausitz (ländliche EU-Förderstrukturen) und die Vertreter der Landeskirchen EVLKS und EKBO bzw. einiger Kirchengemeinden. Sie stellten das gemeinsame Projekt ihrer bis Juni 2020 zu erarbeitenden Machbarkeitsstudie vor. Interessant dürfte das Ergebnis schon allein deshalb werden, weil etwa zur selben Zeit in der Nordkirche eine vergleichbare Studie vorgestellt werden kann.

Wenn der Himmel also mitspielt und nicht nur die ersten Kirchengebäude Offene Kirchen sind, sondern sich auch die ersten Körperschaften einander mehr öffnen … dann wird recht bald nicht nur himmlisches Urlauben möglich sein.

Andreas Fünfstück

Zur Nutzung und Nutzungserweiterung von Kirchengebäuden gibt es die neu überarbeitete Orientierungshilfe "Kirchen - Häuser Gottes für die Menschen".

Aktualisierung 14.2.2020: Link zum Gesamtbericht der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens eingefügt.

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foerdermittel-ekbo.de Thu, 13 Feb 2020 09:23:19 +0100
Kirchen – Häuser Gottes für die Menschen https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/kirchen-haeuser-gottes-fuer-die-menschen-1.html Wie können Kirchengebäude heute genutzt werden? Als christliche Orte der Ruhe und Gemeinschaft – oder darüber hinaus auch als offene Räume für Veranstaltungen, für Kunst und Kultur, um Menschen zueinander zu bringen?

In einer überarbeiteten Handreichung hat die EKBO zu vielerlei Fragen rund um dieses Thema Stellung bezogen, sodass sie als "Orientierungshilfe" für Kirchengemeinden genutzt werden kann.

Hier können Sie das Heft downloaden.

Bischof Christian Stäblein schreibt in seinem Vorwort zur Broschüre:

"Kirchen sind Häuser Gottes für die Menschen. Sie verbinden Himmel und Erde, in ihnen begegnen sich Gott und Welt. Als lebendiges Zeugnis des christlichen Glaubens sind sie der Ort für Gottesdienste und viele andere Aktivitäten unserer Gemeinden. Sie verkörpern Geschichte und Geschichten über viele Generationen hinweg. Sie sind Wahrzeichen eines Ortes, eines Stadtteils und oft einer ganzen Region."

Ausführlicher finden Sie Informationen zum Vorwort auf der Nachricht auf ekbo.de:

https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/kirchen-haeuser-gottes-fuer-die-menschen.html

Einige der in der Broschüre gezeigten kirchlichen Projekte finden Sie auch auf unseren Seiten:

Laubst – Kirche plus: Neues Leben in sanierter Dorfkirche

https://www.foerdermittel-ekbo.de/laubst.html

Lühnsdorf – Sanierung der Turmanlage:

https://www.foerdermittel-ekbo.de/luehnsdorf.html

Reichenwalde – Kirche und Kindergarage:

https://www.foerdermittel-ekbo.de/reichenwalde.html

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Wed, 05 Feb 2020 14:11:03 +0100
EFRE-Berlin: Was für kirchliche Projekte relevant sein könnte https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/efre-berlin-was-fuer-kirchliche-projekte-relevant-sein-koennte.html Im Dezember 2019 informierte das Land Berlin über den aktuellen Stand der Planungen im Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der kommenden Förderperiode 2021-2027.

Für die evangelische Kirche sind insbesondere die Ziele „Energieeffizienz“, „Anpassung an den Klimawandel“ sowie „Städtische Mobilität“ und „Ein bügernäheres Europa“ relevant. Damit sind einige, wenn auch nicht alle Schwerpunkte, welche die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) als zivilgesellschaftlicher Partner vorgeschlagen hatte, in den Planungen berücksichtigt.

Über die EKBO-Prioritäten der EFRE-Förderung haben wir 2019 informiert.

Beispiel für das Ineinandergreifen von Klimaschutz, Denkmalschutz und Umweltschutz: Die Evangelische Hochschule Berlin hatte für ihre energetische Sanierung erfolgreich EFRE-Mittel erwirkt.

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Mon, 27 Jan 2020 09:06:00 +0100
„Kirchen sind die Seelen der Dörfer“ https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/kirchen-sind-die-seelen-der-doerfer.html Unter der Überschrift „Neue Akteure auf dem Land - Kultur, Kirche, Raumpioniere. LEADER als  Ermöglichungsraum für kreative Ideen“ haben sich am 23. Januar 2020 im Rahmen der „Grünen Woche“ in Berlin über 200 Interessierte getroffen. Auf dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung inspirierte man einander mit Informationen, Pecha-Kucha-Vorträgen und Rollenspielen über den Umgang miteinander – und mit LEADER. Veranstalter war die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) mit Sitz in Bonn, die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG) und die Agrarsoziale Gesellschaft (ASG). Stefan Kämper von der DVS hat die Gesamtmoderation übernommen.

Ländlicher Raum ist Sozialraum

Einen der Pecha-Kucha-Vorträge – es handelt sich um Powerpoint-Präsentationen, die für jede von 20 Folien exakt 20 Sekunden Redezeit vorgibt – hat Johan Wagner von der EKBO-Regionalberatung für EU-Fördermittel gehalten. Sein Thema war die „Erklärung von Altenkirchen. Was Kirchen, Wohlfahrtsverbände und LEADER-Stellen empfehlen“.  Auf einer bundesweiten Tagung in Altenkirchen 2019 hatten LEADER-Akteure und Kirchenmenschen aus Gemeinden, Wohlfahrtsorganisationen und kirchlichen Dachorganisationen Ideen entwickelt.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter folgendem Kurzlink:

https://foerdermittel-ekbo.de/altenkirchen

Die wichtigste Empfehlung heißt: Aufeinanderzugehen! Kirchen sollten noch mutiger auf nicht kirchliche Akteure zugehen, in nicht dezidiert kirchlichen Gruppen mitwirken, um Einfluss auf die Gestaltung des ländlichen Raumes zu nehmen – und LEADER-Gruppen sollten mutiger auf die Kirchen zugehen, um sich der Unterstützung ihrer Ehrenamtlichen zu versichern. Alle gemeinsam können dann, wenn auch nur geringfügig, Einfluss nehmen auf „die da oben in Brüssel“, damit Schwerpunkte für das Förderprogramm LEADER auch mit ihren eigenen Schwerpunkten vereinbar sind. „Wir alle sind Brüssel“, sagte  Wagner emphatisch. „Wir haben viel ländlichen Raum. Ländlicher Raum ist Sozialraum.“

LEADER als Ermöglichungsraum

Das Grußwort von Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, ging in eine ähnliche Richtung: „Kirchen sind die Seele der Dörfer“, und: „LEADER will Ermöglichungsraum sein“, sagte Eiden. Um die Kirche im Dorf zu lassen, müssten sich nichtkirchliche und kirchliche, Zugezogene und Alteingesessene gemeinsam für Kirche und Dorf engagieren – gerade angesichts einer schrumpfenden Kirche.

Dr. Ariane Sept vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) e.V., Erkner ermutigte ebenfalls, sich von kreativen Lösungen in der ländlichen Entwicklung nicht von den LEADER-Formalitäten abschrecken zu lassen, sei es, um einen gemeinsamen Dorfladen einzurichten oder andere Begegnungsorte zu schaffen. Dass Leerstände Zukunftsorte sein können, in denen alte und neue Dorfbewohner kreativ sein und experimentieren können, zeigte Lena Buck vom Netzwerk Zukunftsorte am Beispiel von „Leerstand-Safaris“. Samo Darian (TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel) gab Empfehlungen zur Kunst- und Kulturförderung mit LEADER.

"Wir sind Botschafter Europas"

„Nicht jede Idee ist geeignet für LEADER“, warnte dagegen Andreas Grieß vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in seinem – ebenfalls im Pecha-Kucha-Format gegebenen – Ausblick auf die neue Förderperiode, zumal es in der kommenden Förderperiode weniger Mittel geben werde. „LEADER ist ein gutes Beispiel für ein bürokratisch fast nicht zu bewältigendes Förderprogramm“, meinte Grieß launig, und das werde, allen Vereinfachungsbemühungen zum Trotz, auch so bleiben. Er rief dazu auf, auch die Regionalbudgets der Länder und andere Möglichkeiten zu nutzen: „Kümmern Sie sich um anderen Fördermittel!“

Ein Beispiel für ein nur bedingt LEADER-geeignetes Projekt lieferte die Rollenspielvorlage: ein dreitätiges Festival mit Künstlern, dem Bau einer „Event-Scheune“ und Kochkursen. Hierzu gab es in kleinen Gruppen Rollenspiele: Diejenige, die sonst in der Bewilligungsstelle Anträge bearbeitet, schlüpfte in die Rolle der Antragstellerin, diese wiederum in die des Regionalmanagers o. Ä.  Die bremsende Sachbearbeiterin merkte, wie frustrierend es sein kann, Anträge im Vorgespräch gar nicht erst zuzulassen, während der Antragsteller spürte, wie frustrierend es ist, wenn die eigene Art zu denken und zu gestalten sich an Fördermittel- und Vergaberichtlinien reibt. Da kann es vorkommen, dass eine gute Idee sich eben auch zer-reibt und ehrenamtliches Engagement ins Leere geht.

„Man muss nicht alles LEADER-passfähig machen“, betonte Ines Kinsky (Regionalmanagement LEADER-Region Saalfeld-Rudolstadt / BAG LAG). Das „LEADER-Kauderwelsch“ verstünden Kreative und Antragsteller oft nicht. „Wir Regionalmanager müssen Mittler sein, auch Übersetzer“, warb Kinsky und nicht „verlängerter Arm der Bewilligungsstellen“. Auch wenn die Bedenkenträger oft stärker seien als die Ausprobierer, sei LEADER „ein Programm für Menschen, und wir sind Botschafter Europas."

Weitere Informationen zu LEADER in Brandenburg finden Sie hier auf unserem Portal:

https://www.foerdermittel-ekbo.de/willkommen/eu-foerderprogramme/eler-brandenburgberlin/leader-brandenburg.html

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, kontaktieren Sie uns: www.foerdermittel-ekbo.de/willkommen/ihr-kontakt-zu-uns

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foerdermittel-ekbo.de Thu, 23 Jan 2020 13:41:59 +0100
Europäisches Geschichtsbewusstsein und Städtepartnerschaften https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/europaeisches-geschichtsbewusstsein-und-staedtepartnerschaften.html Die Europäische Kommission hat für das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ die Antragsfristen für das Jahr 2020 veröffentlicht.

Diese Fördermöglichkeit könnte für kirchliche und diakonische Einrichtungen interessant sein, die sich mit der Auseinandersetzung mit der jüngeren europäischen Geschichte, der politischen Bildung oder der Erwachsenenbildung beschäftigen.
Ziel des Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ ist es, Europa seinen Bürgerinnen und Bürgern näherzubringen und ihnen die Teilnahme am europäischen Aufbauprozess zu ermöglichen. Damit haben sie die Möglichkeit, transnationale Erfahrungen zu sammeln, einen Beitrag zur Entwicklung der Zugehörigkeit zu gemeinsamen europäischen Werten zu leisten, politische Entscheidungsprozesse zu ergründen und zu erfahren, wie sie sich und ihre Meinung einbringen können.

Gefördert werden dabei im Bereich „Europäisches Geschichtsbewusstsein“ Projekte zur europäischen Erinnerung, die eines der jährlich vorgegebenen folgenden Schwerpunktthemen haben:
-    1950: Robert-Schuman-Erklärung
-    1990 Wiedervereinigung Deutschlands und Übergang zur Demokratie in anderen Ländern Europas
-    2000 Verkündung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union.

Die Förderung erfolgt in Form von Pauschalen und Stückkosten, die sich grundsätzlich durch die Anzahl der beteiligten Personen und der beteiligten Länder berechnet.

Im Bereich „Demokratisches Engagement und Partizipation“:
-    Bürgerbegegnungen im Rahmen von kommunalen Partnerschaften
-    Vernetzung von Partnerstädten
-    Projekte der Zivilgesellschaft

Die Europäische Kommission hat für 2020 nun folgende Antragsfristen bekannt gegeben:
-    Europäisches Geschichtsbewusstsein: 4. Februar 2020 (es stehen insgesamt 4,1 Mio. € zur Verfügung)
-    Städtepartnerschaften: 4. Februar und 1. September 2020 (es stehen insgesamt 4,8 Mio. € zur Verfügung)
-    Städtenetze: 3. März und 1. September 2020 (es stehen insgesamt 5,1 Mio. € zur Verfügung)
-    Projekte der Zivilgesellschaft: 1. September 2020 (es stehen insgesamt 3,9 Mio. € zur Verfügung)

Die maximale Fördersumme beträgt:
25.000€ (Bürgerbegegnungen im Rahmen von kommunalen Partnerschaften)
100.000€ (Europäisches Geschichtsbewusstsein)
150.000€ (Projekte der Zivilgesellschaft / Vernetzung von Partnerstädten)
 
Je nach Programmbereich müssen an Projekten mindestens beteiligt sein: eine einzige Einrichtung (Europäisches Geschichtsbewusstsein), zwei Kommunen aus zwei Ländern (Bürgerbegegnungen), drei Organisationen aus drei Ländern (Projekte der Zivilgesellschaft) sowie vier Kommunen aus vier Ländern (Netze von Partnerstädten).
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der deutschen Kontaktstelle „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ unter www.kontaktstelle-efbb.de.
 
Für weitere Informationen und Fragen steht Ihnen neben der EKBO-Regionalberatung die Gemeinsame Servicestelle für EU-Förderpolitik und -projekte von EKD und Diakonie Deutschland im EKD-Büro Brüssel gerne zur Verfügung:
Email: ulrike.truderung@ekd.eu
Tel: 0032-2-282-1050
Internet: www.ekd.eu

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Mon, 13 Jan 2020 13:15:00 +0100
Ehemaliger Gutshof wird zum Kinder- und Jugendhof https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/ehemaliger-gutshof-wird-zum-kinder-und-jugendhof.html Im kleinen Dorf Welzin (Mecklenburg-Vorpommern, ca. 150 km nordwestlich von Berlin) hat der Verein „Actiontouren – leben. lernen. e.V.“ (gegründet und getragen von drei Berliner Ev. Kirchengemeinden) seit Januar 2010 ein über zwei Hektar großes, verwildertes Grundstück mit altem Gutshaus und Feldsteinscheune gepachtet. Dieser Gutshof wird zu einer Gruppenunterkunft für Kinder, Jugendliche und Familien und zu einer Umweltbildungsstätte ausgebaut. 

Mehr Informationen zum Kinder- und Jugendhof Welzin

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Thu, 09 Jan 2020 09:20:07 +0100
Projekt des Kirchenkreises Spandau zur Fortbildung für Kita-Fachkräfte in Italien jetzt auf geistreich.de https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/projekt-des-kirchenkreises-spandau-zur-fortbildung-fuer-kita-fachkraefte-in-italien-jetzt-auf-geistre.html 19 Kindergärten, zwei evangelische Schulhorte und vier Eltern-Kind  Gruppen gehören zum Evangelischen Kirchenkreis Spandau. Der Kirchenkreis unterstützt Fort- und Weiterbildungen des pädagogischen Personals  – auch mit Auslandsaufenthalten. Wichtige Themen sind dabei Inklusion, soziale bzw. umweltpolitische Verantwortung sowie interkulturelle und generationsübergreifende Bildung.

Das Ziel dieser Form der Weiterbildung war, den Blick zu weiten, sich von einer verfestigten regionalen Betrachtungsweise zu lösen und um europäische bzw. internationale Einflüsse zu erweitern. Dies schien hilfreich angesichts einer sich ändernden Bevölkerungsstruktur im Lebensumfeld und dadurch zunehmenden pädagogischen Erfordernissen.

> Mehr Informationen zu diesem Projektbeispiel

> Projekt auf geistreich.de

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foerdermittel-ekbo.de Thu, 19 Dec 2019 10:20:00 +0100
Berliner Stadtkloster Segen: Turm saniert! https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/berliner-stadtkloster-segen-turm-saniert.html Im Evangelischen Stadtkloster Segen in Berlin-Prenzlauer Berg hat man am zweiten Advent im Rahmen der öffentlichen Abendbesinnung den Abschluss der Turmsanierung gefeiert. Der 75 Meter hohe Kirchturm war in den vergangenen zehn Monaten für 670.000 Euro restauriert worden. Nun sind unter anderem Witterungs- und Kriegsschäden an dem 111 Jahre alten Bauwerk beseitigt. Defekte Backsteine haben die Bauarbeiter ersetzt, Flächen neu verputzt und alle Steine neu verfugt.

610.000 Euro der Sanierungskosten konnte das Stadtkloster Segen aus Fördermitteln aufbringen, unter anderem mit Mitteln der der Lotto-Stiftung, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, dem Landesdenkmalamt, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem evangelischen Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte und der evangelischen Landeskirche. "Insbesondere in der schwierigen Startphase war uns Dr. Johann Wagner, EKBO-Referent für Fördermittelrecht, eine sehr große Hilfe", sagte Carsten Albrecht. "Wir danken auch den anderen Unterstützern, Förderern und Spendern."

Den Eigenanteil in Höhe von 60.000 Euro hat das Konvent durch Spenden eingeworben, z.B. durch ein Benefizkonzert der Band „Die Prinzen“ im September 2019. "Es war schon beeindruckend, wie viele Menschen mit uns an einem Strang gezogen haben, um die nötigen 670.000 Euro über Spenden und Fördermittel zu bekommen", meinte Albrecht. „Wir sind froh und erleichtert, dass der Glockenturm nun frisch saniert ist – pünktlich zum 111. Kirchweih-Fest am Zweiten Advent!“

Das Ensemble der am 6. Dezember 1908 eingeweihten Segenskirche, einer typischen "Arbeiterkathedrale" der Jahrhundertwende in der Schönhauser Allee, beherbergt seit 2007 einen Ableger der Schweizer Communität Don Camillo. Seitdem restauriert die Gemeinschaft das Klinkergebäude schrittweise. Sie ist Mitglied der Landeskirche. (mit epd)

Mehr Informationen: www.stadtklostersegen.de

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Thu, 12 Dec 2019 10:10:33 +0100
„Die neue EU-Förderperiode 2021-2027 – was kommt?“ https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/die-neue-eu-foerderperiode-2021-2027-was-kommt.html Am Montag, 27. Januar 2020 gibt es ein Seminar künftigen EU-Förderlandschaft mit Schwerpunkt auf Förderprojekten zu den Themen Bildung, Beschäftigung, Soziales Engagement, Umwelt, Kultur. Manche EU-Programme werden weitegeführt, andere nicht, einige neue kommen hinzu.

Die Gemeinsame Servicestelle EU-Förderpolitik und -projekte von EKD und Diakonie Deutschland im EKD-Büro Brüssel lädt zu einem eintägigen Briefung zum aktuellen Planungsstand ein. So können sich Interessierte bestmöglich auf die neue Förderperiode 2021-2027 vorbereiten.

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an evangelische (kirchliche und diakonische) Einrichtungen und ist zunächst auf zwei Personen pro Einrichtung begrenzt.

Das Seminar findet am 27. Januar 2020 von 10.00 - 16.00 Uhr im Kirchenamt der EKD, Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover statt.

Mehr Informationen gibt es bei der EKD, wo man sich auch bis 10. Januar anmelden kann.

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foerdermittel-ekbo.de Thu, 05 Dec 2019 09:30:00 +0100
"Man muss dranbleiben" https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/man-muss-dranbleiben.html Der Stammtisch für Fördermittel und Fundraising am 21. November 2019 im Amt für kirchliche Dienste (AKD) war ausgebucht. Über 20 engagierte Menschen kamen in lockerer Atmosphäre bei Suppe und Brot, Wasser und Wein ins Gespräch. Die Teilnehmenden haben entweder bereits mindestens ein Förderprojekt oder Fundraisingmaßnahmen im kirchlichen oder diakonischen Bereich umgesetzt oder stehen kurz davor.

Pfarrer Holger Bentele vom Pastoralkolleg des Amtes für kirchliche Dienste (AkD) moderierte und organsierte den Abend und sorgte für den eröffnenden und schließenden geistlichen Impuls. Silke Hannemann, zuständig für den Bereich Fundraising in der EKBO, leitete eine der vier Austauschgruppen. Janes von Moers, Umweltbüro der EKBO, Dr. Johan Wagner und Katharina Körting, EKBO-Regionalberatung, drei weitere. Dadurch gelang es, dass jede und jeder zu Wort kam, sein Projekt vorstellte und konkrete Fragen stellen konnte.

Bei der Abschlussrunde im Plenum wurde klar: Um Geld einzuwerben bzw. zu beantragen ist mitunter, vor allem bei Bauprojekten, jahrelange Geduld  unabdingbar. Das kirchliche Bauamt, welches bei Bauprojekten der erste Ansprechpartner ist, ist frühzeitig einzubeziehen:

Was wir tun – Tipps und Tricks

Das gilt neben der Beratung vor allem für Abstimmung und die nötige kirchenaufsichtliche Genehmigung, die bei Fördermitteln ein Muss ist. Präzision plus (ggf. externe) Expertise in der Antragstellung bei öffentlichen Fördermitteln ist unverzichtbar, Beratung ist hilfreich, Vernetzung tut gut – und ist nötig. Das Wichtigste: Kommunikation! Fragen, nachhaken, umformulieren ... . Und nicht zuletzt, wie es ein Teilnehmer ausdrückte: "Man muss dranbleiben, auch wenn es manchmal aussichtslos scheint."

Die nächste Fortbildung im Bereich Fördermittel und Fundraising ist für den 14. Mai 2020 angesetzt. Weitere Informationen dazu folgen demnächst.

Flyer zum Stammtisch Fördermittel und Fundraising (PDF)

Zu den Begriffen "Fördermittel" und "Fundraising" finden Sie hier mehr Informationen.

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foerdermittel-ekbo.de Fri, 22 Nov 2019 13:08:00 +0100