www.foerdermittel-ekbo.de: Newsmeldungen https://www.foerdermittel-ekbo.de/ Newsmeldungen de www.foerdermittel-ekbo.de: Newsmeldungen https://www.foerdermittel-ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.foerdermittel-ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 02 Jun 2020 10:12:49 +0200 Förderung der Zivilgesellschaft in der Lausitz https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/foerderung-der-zivilgesellschaft-in-der-lausitz.html Gemeinsam mit weiteren Lausitzer Akteuren hat das Zentrum für Dialog und Wandel der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) einen Vorschlag zur Ausgestaltung der Zivilgesellschaft im Strukturwandel vorgelegt.

Das Zentrum für Dialog und Wandel möchte gemeinsam mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus, Pro Guben e.V., dem Naturschutzbund Brandenburg, der Umweltgruppe Cottbus e.V. und Dr. Hartmut Leipner (wendischer Lektor in der EKBO) gerade die Graswurzel-Initiativen konsequent fördern. Dies soll über einen Beirat, in dem beispielsweise auch ein*e Vertreter*in der sorbischen/wendischen Minderheit Miglied sein soll, gewährleistet sein. Das Zentrum für Dialog und Wandel und seine Partner legen eine Anbindung des Förderprogrammes beim Büro des Lausitzbeauftragten des Landes dar.

Startseite des Zentrums für Dialog und Wandel der EKBO mit dem kompletten Vorschlagstext (PDF)

]]>
foerdermittel-ekbo.de Tue, 02 Jun 2020 10:12:49 +0200
NABU-Kirche Neu-Temmen: LEADER-Beispiel https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/nabu-kirche-neu-temmen-leader-beispiel.html Der NABU-Regionalverband Templin des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) gemeinsam mit dem Aktionskreis "Kirche Neu-Temmen" setzt das deutschlandweit einmalige Konzept einer NABU-Kirche um.
Als Unicum in der Förderung des ländlichen Raumes unter Einbeziehung aller Akteure (LEADER Brandenburg) gibt es auf den Projektseiten mehr zum gesamten Projekt zu entdecken:
https://foerdermittel-ekbo.de/neu-temmen
(Kurzlink)

]]>
foerdermittel-ekbo.de Mon, 18 May 2020 14:08:01 +0200
Webinar Fundraising, Fördermittel, Förderprogramme für baulichen Klimaschutz und Bauen https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/webinar-fundraising-foerdermittel-foerderprogramme-fuer-baulichen-klimaschutz-und-bauen.html Am 14. Mai haben über 50 Interessierte die Möglichkeit genutzt, sich in einem Webinar der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) zum Thema Webinar Fundraising, EU-Fördermittel, Förderprogramme für baulichen Klimaschutz und Bauen zu informieren. Holger Bentele vom  Pastoralkolleg des Amtes für kirchliche Dienste (AKD) organisierte und moderierte die virtuelle Zusammenkunft. Das AKD vergibt auch selbst Fördermittel und gehört damit zu einer ganzen Reihe von Beratungs- und Fördermöglichkeiten im Raum der Landeskirche. Kirchliche Projekte dienen dem solidarischen und ökologisch nachhaltigen Miteinander. Sie geben Impulse weit über den kirchlichen Tellerrand hinaus, benötigen jedoch viel –  auch ehrenamtliche –  Kraft und oft die Budgets von Gemeinden überfordernde finanzielle Mittel.

Silke Hannemann, landeskirchliche Ansprechpartnerin für Fundraising referierte über Spendengewinnung in Zeiten der Pandemie. Spenden kommen von Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen. Öffentliche Institutionen sind öfter über Fördermittel Teil von kirchlichen Projekt-Finanzplänen (siehe unten, zur Abgrenzung Fundraising und Fördermittel-Akquise siehe auch: Fundraising und Fördermittel), spenden zum Teil aber auch. Anders als beim Sponsoring erfolgen Spenden als freiwillige Gabe ohne Gegenleistung. Im Jahr 2019 gelangten von bundesweit 5,1 Milliarden Euro Spenden 12,4 Prozent an evangelische Organisationen. Menschen über 70 Jahren sind am freigiebigsten. Es besteht der Trend, dass immer weniger Menschen spenden. Daher rät Silke Hannemann, die bestehenden Spender*innen gut zu pflegen und zu binden und parallel, neue Spender*innen aufzubauen. Wichtig sei es, weiter um Spenden zu bitten – auch in der aktuellen Krise. Gut funktionieren nach ihrer Empfehlung derzeit Telefonanrufe, Spendenbriefe und –Emails und Online-Spenden. Wichtig sei eine gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Für Beratung steht sie gern zur Verfügung.

Janes von Moers vom Umweltbüro der EKBO informierte über die „Heizungsoffensive“: Der Tausch einer wenig effizienten fossilen Heizung auf Basis von Öl oder Gas ist unter Umständen förderwürdig, sagte der Klimaschutzmanager. Das ehrgeizige Ziel der EKBO, bis 2050 85 Prozent C02-Emissionen einzusparen, sei nur mit ökologisch nachhaltigen Heizungen, etwa durch Erdwärmepumpen, zu erreichen. Auch für flankierende Baumaßnahmen (Stichwort Wärmedämmung) gibt es ggf. Fördermittel. Umwelt- und Klimaschutz ist gleichzeitig ein wichtiger Bereich in der Förderung des Bundes. So können Vorhaben in Form von direkten Zuschüssen (z. B. BAFA, KSF II) oder indirekt in Form von Tilgungszuschüssen (KfW) gefördert werden. Hier ist es sinnvoll, das Umweltbüro zu kontaktieren, da längere Vorlaufzeiten die Regel sind. Beratend steht Janes von Moers und das gesamte Team des Umweltbüros gern zur Seite.

Umwelt- und Klimaschutz ist gleichzeitig ein wichtiger Bereich in den EU-Förderungen (siehe unten). So können beispielsweise vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Berlin und in Brandenburg Projekte gefördert werden. Hier ist es sinnvoll, die Regionalberatung für EU-Fördermittel mit dem Hinweis auf eine geplante Umwelt- oder Klimaschutzmaßnahme zu kontaktieren.

Da Bauen immer einen Eingriff in die Umwelt bedeutet, sollte es möglichst ökologisch und umweltbewusst erfolgen. Deshalb hat mit ökologischen Fragen auch das Bauamt der EKBO zu tun. Mehr als 90 Prozent der Kirchen auf dem Gebiet der EKBO seien denkmalgeschützt, erzählte dessen neuer Leiter Frank Röger. Von der Projektvorbereitung bis zur Fertigstellung begleitet das Bauamt die kirchlichen Bauvorhaben, wobei die Verantwortung für Gebäude und Liegenschaften immer bei der Gemeinde bzw. Institution verbleibt. Es sei wichtig, frühzeitig mit dem Baubeauftragten des jeweiligen Kirchenkreises Kontakt aufzunehmen. Alle Veränderungen von Gottesdienststätten und –räumen sei genehmigungspflichtig. Auch die jeweilige Baustrategie sei zu berücksichtigen. Das Bauamt der EKBO ist somit auch bei baulichen Fördermittel- oder Fundraising-Projekten frühzeitig einzubinden. Das Kirchliche Bauamt erreichen Sie hier:

https://kirchenbau.ekbo.de

Johan Wagner von der Regionalberatung für EU-Fördermittel stellte klar, was gute EU-Expertise bedeutet: beraten, besser machen und bekannt machen. Er berichtete, wie rasch die EU auf die Corona-Krise reagiert: Fördermittelgeber zeigen sich ggf. kulant, es gibt Fristenverlängerungen und einige Erleichterungen in der Abwicklung. Allerdings belastet nicht nur der Brexit die EU-Wirtschaft, und damit auch die der Nationalstaaten, sondern auch die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Die europäische Wirtschaft ist empfindlich getroffen, und es wird aller Voraussicht nach für Berlin, Brandenburg und Sachsen im Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR), der für die kommende Förderperiode 2021-2027 maßgebend ist, weniger Geld zur Verfügung stehen. Dennoch, betonte Wagner, lohne oft die Mühe, einen Antrag auf EU-Fördermittel zu stellen, sofern das Projekt zu den jeweiligen EU-Förderprogrammen passt. Besonders Klimaschutzprojekte und innovative Sozialprojekte hätten, ggf. mit Partnern, gute Chancen. Und: Die Corona-Krise könnte eine Vereinfachung der Vergabebürokratie bewirken: „EU-Mittel werden attraktiv bleiben“, versicherte Wagner. Für eine Beratung steht er – derzeit Corona-bedingt telefonisch, per Videokonferenz oder per E-Mail – gern zur Verfügung.

Holger Bentele moderierte die Fragen an einzelne Referenten und die Schlussrunde, in der sich Teilnehmende am Seminar auch per Mikrofon „zuschalten“ konnten. Fragen betrafen zum Beispiel den Zeitaufwand und Vorlauf von Projekten, Friedhofs-Projekte oder auch Unterschiede in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Sachsen.

]]>
foerdermittel-ekbo.de Fri, 15 May 2020 09:18:39 +0200
Q-Team-Seminar "Kirche in Berlin und Brandenburg 1914 bis 1949" https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/q-team-seminar-kirche-in-berlin-und-brandenburg-1914-bis-1949.html Am Donnerstag, 20. April hat mit einer ersten Online-Veranstaltung an der Berliner Humboldt-Universität Eine „Einsicht in den Ablauf der Dinge“ (Otto Dibelius). Kirche in Berlin und Brandenburg 1914 bis 1949 begonnen. Johannes Kellner und Johan Wagner leiten das Seminar, das während der ersten Semesterwochen jeweils von 10 bis 11:30 Uhr mit einer Videokonferenz-Sitzung stattfindet.

Eine Selbsteinschreibung in AGNES ("Kirche in Berlin und Brandenburg 1914 bis 1949 in AGNES"), dem System der Humboldt-Universität für die Lehre und Prüfung online und in moodle, dem Lernportal der Humbolt-Universität ist nicht mehr möglich. Unter Umständen können Studierende in das Q-Team nach persönlichem Kontakt aufgenommen werden:

Ihr Kontakt zu uns

Aufgrund der Corona-Pandemie wird das Seminar überwiegend digital abgehalten. Daher werden auch kollaborative Ansätze über gemeinsame Dokumente und digitale Austauschplattformen erprobt.

Expert*innen zum Thema Ausstellungskonzeption, Archivwesen, Erinnerungskultur und NS-Geschichte bereichern als Gastdozent*innen die Sitzungen, darunter Dr. Stephan Linck (Ev. Akademie der Nordkirche), Dr. Wolfgang Krogel (Evangelisches Landeskirchliches Archiv), Dr. Martin Richter (Abteilungsleiter Innerer Dienst), Pfarrerin Marion Gardei (Beauftragte für Erinnerungskultur, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) und Prof. Dr. Michael Wildt (Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt in der Zeit des Nationalsozialismus, Humboldt-Universität).

Q-Teams an der Humboldt-Universität zu Berlin werden im Rahmen des Qualitätspaktes für Forschung und Lehre über das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. 

Generell ist es bei kirchlich verantworteten Forschungsprojekten, ob EU- oder nicht EU-gefördert, wichtig, die Freiheit der Forschung und Lehre zu beachten.

Aktualisierung 5/2020: Selbsteinschreibungsschluss, Aktualisierung Expert*innen.

]]>
foerdermittel-ekbo.de Thu, 07 May 2020 15:37:00 +0200
Krisenreaktion der EU auf COVID-19 https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/krisenreaktion-der-eu-auf-covid-19.html COVID-19 hat nicht nur Deutschland, sondern auch die Europäische Union fest im Griff. Einige bisherige Gewissheiten werden im Großen wie im Kleinen auf den Kopf gestellt. Auch der Bereich der EU-Fördermittel ist hier sehr dynamisch in der Anpassung auf die Krise.

Darüber hinaus ist der EU-Bereich in einer herausfordernden Situation, die sich auch auf den Fördermittel-Bereich auswirkt.

Stille in Brüssel?

Dem Eindruck, es sei „in Brüssel sehr still“ tritt Jörg Wojahn, Vertreter der EU-Kommission in Deutschland in einem Webinar entgegen. Es handle sich um antieuropäische Propaganda. Zum Teil würden Desinformationskampagnen zum Thema Europa und die Corona-Pandemie aus Russland und China gesteuert.

Die EU-Kommission bekämpft Desinformation mit einer eigenen Seite:

Bekämpfung von Desinformation

Schub für die Forschungsförderung

Der Forschungsbereich der EU-Förderung hat im Gegenteil bereits einen Schub erlebt. Es gibt mehrere Konsortien, die mit EU-Fördergeldern die Forschung zum neuartigen Coronavirus vorantreiben. Die auch in Berlin und Brandenburg wichtigen Strukturfonds-Mittel werden leichter umzuschichten sein. Hier können die Mitgliedstaaten in den nächsten Wochen aktiv werden. Dabei verbleiben allerdings die nationalen Anteile an den Fördertöpfen wie vereinbart.

Regeln zeitweise erleichtert

Europäische Regeln, die im Fördermittel-Bereich bisweilen zu großen bürokratischem Aufwand führen, sollen eine Zeitlang gelockert werden. Dies betrifft z. B. die Beihilfe-Regeln, die im Normalfall verhindern sollen, dass Mitgliedstaaten im wirtschaftlichen Bereich den Wettbewerb verzerren. Daher müssen größere staatliche Förderungen, wie sie beispielsweise für das Tesla-Werk in Brandenburg geplant sind, unabhängig von der Herkunft der Fördergelder, von der EU-Kommission gestattet werden. Dabei, so Wojahn, müsse jedoch die Zeit nach Corona in den Blick genommen werden, denn Beihilferegeln dienen unter anderem dazu, keine größeren Ungleichgewichte durch Fördermittel und Beihilfen innerhalb der EU zu erzeugen.

Kurzarbeit

Das europäische Instrument für Kurzarbeit „SURE“ soll Staaten unterstützen, die stark betroffen sind.  Anders als alsin Deutschland weniger steht vielen Staaten deutlich weniger Geld zur Verfügung, um Menschen vor Arbeitslosigkeit und Existenznot zu bewahren.

Eine Debatte, ob dieses Instrument den negativen Eindruck über die EU-Reaktion auf die Krise abmildern kann, ist bereits im Gang: Diskussion auf euro|topics

euro|topics der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zum Thema

Geflüchtete und Fluchtursachen

Zudem versucht die EU-Kommission, eine humanitären Verbesserung für Geflüchtete zu erreichen, Dazu ruft auch die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) immer wieder auf: https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/bischof-staeblein-naechstenliebe-kennt-keinen-lockdown.html. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland setzt sich dafür ein, die Situation der am stärksten Betroffenen zu verbessern: https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/ekd-migrationsfachfrau-johanna-du-maire-es-droht-eine-humanitaere-und-medizinische-katastrophe.html Im Hintergrund arbeitet die EU weiter daran, Ursachen von Flucht zu bekämpfen – und Geflüchtete in der EU besser zu verteilen. Hier führt die Pandemie jedoch zu Verzögerungen.

Brexit und Mehrjähriger Finanzrahmen (MFR)

Zeitliche Probleme sind nicht zuletzt aufgrund der Pandemie auch beim Brexit und bei dem mehrjährigen Finanzrahmen zu erwarten. Beim Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) ist mit einem angepassten Vorschlag der EU-Kommission in den nächsten Tagen zu rechnen.

Erleichterungen und Anpassung der Vorgaben

Bereits früh hat man in der Förderlandschaft der Europäischen Union reagiert, so wurden zum Beispiel Erleichterungen im Austauschprogramm Erasmus+ (https://www.foerdermittel-ekbo.de/willkommen/eu-foerderprogramme/erasmus.html) beschlossen. Es gibt weitreichende Möglichkeiten für diejenigen, die Austausch-Formate bewilligt bekommen haben und nun mit Stornierungen und Reisebeschränkungen kämpfen:

Corona-Virus | pandemiebedingte Änderungen Erasmus+

Berlin und Brandenburg

Auch die Länder Berlin und Brandenburg haben in ihren regionalen EU-Förderungen auf die Corona-Krise reagiert.

So hat z. B. die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Regelungen erlassen, die auch bei EU-Projekten greifen, die „pandemiebedingt nicht oder nicht vollständig durchgeführt“ werden. In diesem Fall können Ausgaben dennoch anerkannt werden, zudem sind „geänderte Formen“  der Durchführung von Projekten möglich. Bewilligungszeiträume können verlängert werden. Verletzt ein Projektträger pandemiebedingt zeitliche Vorgaben, Fristen und Termine für Unterlagen, so kann dies bis zum 31. Dezember 2020 sanktionslos bleiben.

Bei einzelnen geförderten Bereichen der regionalen EU-Förderung Brandenburgs gibt es ebenfalls Erleichterungen. Beispielsweise kann beim „Bildungscheck“ (Europäischer Sozialfonds Brandenburg, https://www.foerdermittel-ekbo.de/willkommen/eu-foerderprogramme/esf-allgemein/esf-brandenburg.html) trotz Corona-bedingtem fehlenden Abschluss einer Weiterbildungsmaßnahme eine Erstattung von Kosten erfolgen.

In Berlin hat beispielsweise die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Erleichterungen bei Fördermitteln ermöglicht. Ähnlich wie bei den Regelungen der ILB heißt es etwa, dass, sofern eine Maßnahme anders (zum Beispiel durch Streaming oder andere Form der Projektdurchführung) oder später durchgeführt werden kann, der Bescheid entsprechend geändert werden kann.

All diese Entwicklungen sehr dynamisch sind und der aktuellen Entwicklung laufend angepasst werden. Es besteht kein Rechtsanspruch darauf, dass Verfahren erleichtert werden. Festhalten lässt sich, dass die Krise eines ist: "Eine Chance, Dinge zu vereinfachen"

]]>
Kirche und Politik Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus foerdermittel-ekbo.de Tue, 05 May 2020 13:39:00 +0200
Webinar: Fundraising, Fördermittel und Bauen https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/webinar-fundraising-foerdermittel-und-bauen.html Die Pandemie macht's möglich und nötig: Erstmals bietet die EKBO den an Fördermitteln und Fundraising Interessierten ein Webinar an: am Donnerstag, 14. Mai 2020, 15:00 Uhr – 16:30 Uhr. Das Webinar gibt Einblick in verschiedene Bereiche der Mittelbeschaffung.  Es richtet sich vor allem an Personen, die sich einen Überblick über die Fördermittellandschaft verschaffen wollen. 

Silke Hannemann von der Arbeitsstelle Fundraising in der EKBO informiert über Spendengewinnung in Zeiten der Pandemie.

Johan Wagner, Regionalberatung für EU-Fördermittel gibt Orientierung in einer EU-Fördermittellandschaft im Umbruch.

Janes von Moers, Umweltbüro der EKBO / berichtet u. a. über Fördermöglichkeiten beim Einbau umweltfreundlicher Heizungen, und Frank Röger, der neue  Leiter Kirchlichen Bauamts macht Aufgaben, Selbstverständnis und Zusammenarbeit seiner Dienststelle transparent.

Mehr Informationen zum Webinar gibt es hier.

Anmeldungen sind hier möglich: go.akd-ekbo.de/20-foerdermittel

]]>
foerdermittel-ekbo.de Thu, 30 Apr 2020 09:15:56 +0200
Bund fördert Kulturleben auf dem Land https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/bund-foerdert-kulturleben-auf-dem-land.html Berlin (epd). Die Bundesregierung will das Kulturleben auf dem Land stärken. Über das Förderprogramm "Land intakt - Soforthilfeprogramm Kulturzentren" könnten Kulturzentren in Landgemeinden und Kleinstädten jeweils bis zu 25.000 Euro beantragen, teilte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Montag in Berlin mit. Insgesamt stünden dafür bundesweit 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die möglichen Zuschüsse richteten sich an soziokulturelle Zentren, Kulturhäuser, Kulturzentren und Bürgerzentren für Maßnahmen zur Modernisierung und zum Bauunterhalt.

"Die Möglichkeit, Kunst und Kultur zu erleben, ist eine entscheidende Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland", betonte Grütters. Über Kultur könne Identität gestiftet und Gemeinschaft gebildet werden. "Deshalb fördern wir die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen, auch um dort Orte der Begegnung und der Kommunikation zu erhalten", so die Kulturstaatsministerin.

Die Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" habe in ihrem Plan für Deutschland als Ziel festgelegt, Kultur für alle in urbanen Zentren und im ländlichen Raum zu stärken, hieß es weiter. Mit dem neuen Förderprojekt werde nun vor allem die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen gefördert.

>Mehr Informationen

]]>
foerdermittel-ekbo.de Tue, 28 Apr 2020 09:12:27 +0200
"Eine Chance, Dinge zu vereinfachen" https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/eine-chance-dinge-zu-vereinfachen.html Projektverantwortliche können geplante Veranstaltungen und Austauschbesuche nicht durchführen, Baufirmen können laufende Maßnahmen nicht fristgerecht fertig stellen. Gleichzeitig ermöglicht das erzwungene Innehalten auch einen neuen Blick auf das Fördergeschehen. Der Experte für Vergabe- und Zuwendungsrecht Frank Wolter meint: „Die Krise kann auch eine Chance sein, Dinge deutlich zu vereinfachen.“

Auch bei Projekten im Bereich der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) gibt es Krisen- und Aufbruchstimmung. Helmut Herbert vom LEADER-Projekt der Dorfkirche in Lühsdorf nahe Treuenbrietzen sagt, die Kirchengemeinde sei „wild entschlossen“ gerade jetzt mit ihrem Bauprojekt zu beginnen. Er meint, der "Wille zur Weiterführung der Maßnahme ist ungebrochen hoch". Es gelte, "gerade jetzt Zeichen zu setzten für unsere Kirche". Auch sei das ganze Dorf mittlerweile in vielen Projekten auf einem guten Weg. Aufträge an Handwerker in Brandenburg helfen zudem, der Rezession zu begegnen.

Die Studentin Erika Stengler arbeitet im Rahmen ihres dualen Studiums der Sozialarbeit drei Tage in der Woche in der Kirchengemeinde zu Staaken (Berlin-Spandau). Sie ist dort unter anderem zuständig für einen aktuell laufenden Austausch im europäischen Förderprogramm Erasmus+. Der Titel des Projekts lautet „Zusammen aufwachsen – zusammen die Zukunft gestalten“. Beteiligt sind Jugendliche aus Staaken, Island und Rumänien. Die Verbindung nach Rumänien besteht schon länger, so gab es bereits einen erfolgreichen Austausch unter dem Titel „Together we are stronger“. Die Studentin ist froh, dass die Jugendlichen Mitte Februar diesen Jahres „noch gerade so“ den Besuch in gemeinsamen Besuch in Island durchführen konnten. Die Corona- Krise lässt es derzeit nicht zu, dass sich das Projektteam mit der Gruppe der Jugendlichen treffen kann. Das bedeutet, dass die Gruppe derzeit kaum in die Planung mit einbezogen ist, „worauf wir normalerweise viel Wert legen“.

Unsicher ist auch der geplante Besuch von rumänischen und isländischen Jugendlichen im August diesen Jahres in Staaken. „Unterkünfte (auch kirchliche) kämpfen sehr stark mit der Situation und sind kaum zu erreichen, Flüge, Ausflüge, Workshops sind derzeit sehr schwer zu planen.“ Erika Stengler hofft, dass das ambitionierte Projekt mit einem weiteren geplanten Austausch Mitte 2021 dennoch gelingen kann: „Es wäre sehr schade, absagen zu müssen.“ Ihr Blick in die weitere Zukunft der europäischen Austausch-Förderungen bleibt positiv: „Eine Reise-Kultur kann man nicht ewig verhindern. Austausche fördern sehr, gerade bei Jugendlichen, denen die Eltern nicht jedes Jahr Urlaubsreisen ermöglichen können.“

In der aktuellen Fundraising-Berichterstattung heiße es, "Nerven behalten, ruhig bleiben und weiter machen", meint Silke Hannemann, EKBO-Beraterin für Fundraising. Es sei sinnvoll, Anträge weiterzubearbeiten (um diese auch „in der Tasche zu haben“ falls neue Mittel aufgelegt würden), mit Förderern proaktiv in Kontakt zu gehen  und generell gut zu kommunizieren. Ggf. komme es auch zu für die Antragstellenden günstigen Fristenverlängerungen.

In einem Fördermittel-Blog gibt es weitere Tipps.

Erste Informationen zu Corona-Auswirkungen z. B. auf die Durchführungen von Austausche im Programm Erasmus+ finden Sie hier:

Corona-Virus

]]>
foerdermittel-ekbo.de Thu, 23 Apr 2020 18:00:00 +0200
Land Brandenburg fördert Dorfkirche Kunow https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/land-brandenburg-foerdert-dorfkirche-kunow.html Glöwen/Potsdam (epd). Das Land Brandenburg unterstützt den Abschluss der Sanierung der Dorfkirche Kunow in der Prignitz mit 12.000 Euro. Die Förderung für die evangelische Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert werde aus Lottomitteln des Ministerpräsidenten und der Kulturministerin bereitgestellt, teilte die Staatskanzlei am Montag in Potsdam mit. Für die seit acht Jahren laufenden Arbeiten habe das Land in den vergangenen Jahren bereits mehr als 120.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Mit der neuen Förderung sollen den Angaben zufolge die Restaurierung alter Kriegergedenktafeln und der Bau eines Schutzdaches am Eingang der Kirche bei Glöwen finanziert werden. Zuvor habe das Land unter anderem 2013 rund 60.000 Euro für die Kirchenschiffsanierung und 2017 rund 55.000 Euro zur Turmsanierung beigesteuert, hieß es.

Es sei gut, "dass in diesen Zeiten, in denen alle vom Coronavirus sprechen, auch mal andere Nachrichten kommen", betonte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD): "In der Osterzeit ist das besonders schön." Die Kirche sei mit der Sanierung "ein Ort der Begegnung für Jung und für Alt geworden und wird es nach Corona wieder sein".

Denkmäler seien Grundlage für ein stabiles Gemeinwesen, erklärte Kulturministerin Manja Schüle (SPD): "Deshalb ist die Bewahrung des baukulturellen Erbes unserer vielen Kirchen im Land eine gemeinsame Aufgabe von Kirche, Land und Zivilgesellschaft." Sowohl die großen Stadtkirchen als auch die kleinen ländlichen Dorfkirchen hätten "prägende Wirkung für Christen und Nicht-Christen". Deshalb unterstütze das Land seit Jahren auch Sanierungsarbeiten an Kirchengebäuden.

> Mehr über die Dorfkirche Kunow (Prignitz)

Mehr zur Förderung aus der Konzessionsabgabe Lotto Brandenburg

]]>
foerdermittel-ekbo.de Tue, 14 Apr 2020 09:34:12 +0200
Fortbildung Demokratieberatung https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/fortbildung-demokratieberatung.html Das Programm zielt auf Mitarbeitende von Kirche und Diakonie insbesondere in Brandenburg. Anmeldungen sind weiterhin möglich. Einen Monat vor dem jeweiligen Fortbildungswochenende wird dann jeweils mitgeteilt, ob bzw. in welcher Form die Veranstaltung stattfindet. Für den Auftakt am 18. Mai 2020 ist ein Online-Workshop als Alternative zur ursprünglich konzipierten Fortbildung in Planung.

Das Projekt "Demokratie gewinnt" wird vom Bundesinnenministerium gefördert. Die Teilnahme an den Fortbildungswochenenden und -tagen ist kostenlos und als Bildungsurlaub anerkannt. Teilnehmende tragen nur die Reisekosten.

Bischof Christian Stäblein und Diakonie-Direktorin Barbara Eschen rufen in Ihrem Vorwort zum neuen Seminarprogramm zur Demokratie-Stärkung auf:

"Politische und soziale Herausforderungen machen weder vor der Kirchentür Halt noch vor der evangelischen Kita, dem Jugendtreff oder dem Pflegeheim. Als lebendige Teile der Gesellschaft stehen Diakonie und Kirche für ein offenes und demokratisches Miteinander. Wir setzen uns dafür ein, dass sich alle Menschen anerkannt und zugehörig fühlen können, niemand sich über andere erhebt. Diese Haltung tragen Christ*innen in die Gesellschaft. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag für ein respektvolles Miteinander. (...) Lassen Sie sich zur Teilnahme an den Fortbildungen einladen – damit Demokratie gewinnt!"

> Webseite "Demokratie gewinnt"

> Programmheft (PDF)

> Anmeldung (PDF)

Es gibt auch ein EU-Förderprogramm „Rechte, Gleichstellung, Unionsbürgerschaft“. Darüber informiert die EKD hier: https://www.ekd.de/Rechte-Gleichstellung-und-Unionsbuergerschaft-25898.htm

]]>
Kirche und Politik Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Rechtspopulismus foerdermittel-ekbo.de Tue, 14 Apr 2020 08:53:00 +0200