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Corona Wiederaufbaufonds in der Region

Die Europäische Union reagiert auf die Herausforderungen durch die Corona Pandemie mit einem großen Wiederaufbau-Paket, das den Mitgliedern der EU helfen soll, nach den pandemiebedingten Rückschlägen wieder Tritt zu fassen. Auch auf regionaler Ebene stehen damit zusätzliche Mittel zur Verfügung.

Bild der Regionalberatung für EU-Fördermittel der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Man sieht einen Apfel am Baum, dahinter blauer Himmel

Der Deutsche Aufbau- und Resilienzplan (DARP) ist auf europäischer Ebene genehmigt worden. Damit stehen für ganz Deutschland zusätzliche Mittel von etwa 21,5 Mrd. Euro aus dem neuen Europäischen Aufbauinstrument zur Verfügung.

 Inhaltlich setzt  der Deutsche Aufbau- und Resilienzplan auf die Schwerpunkte:

  •     Klimapolitik und Energiewende
  •     Digitalisierung der Wirtschaft und Infrastruktur
  •     Digitalisierung der Bildung
  •     Stärkung der sozialen Teilhabe
  •     Stärkung eines pandemieresilienten Gesundheitssystems
  •     Moderne Verwaltung und Abbau von Investitionshemmnissen

 

Ein Teil der beschlossenen Hilfen wird über die so genannte geteilte Mittelverwaltung der abgelaufenen Förderperiode 2014 bis 2020 ausgereicht. Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg müssen dafür bis Ende 2023 die daraus verfügbaren Mittel nach Brüssel melden, damit das Geld den Landeshaushalten gutgeschrieben wird.

Im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) soll in Brandenburg die Digitalisierung einen Schwerpunkt der Mittelvergabe bilden, sodass über Kooperationen auch kirchliche Digitalisierungs-Projekte möglich sind.

Im Bereich des Europäischen Hilfsfonds für ländliche Entwicklung (ELER) sollen in den Jahren 2021 und 2022 zusätzliche Mittel in die ländliche Entwicklung fließen und damit auch in den gerade für kirchliche Projekte interessanten LEADER-Bereich.

Im Europäischen Sozialfonds (ESF) in Berlin liegen die die Förderschwerpunkte auf allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, den Bereich innovativer Gründungen und der Unterstützung der durch die Pandemie besonders stark von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen Menschen. Chancen für Förderungen könne hier im sozial-diakonischen Bereich, insbesondere in der Wohnungslosenhilfe bestehen.

 





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