www.foerdermittel-ekbo.de: Newsmeldungen https://www.foerdermittel-ekbo.de/ Newsmeldungen de www.foerdermittel-ekbo.de: Newsmeldungen https://www.foerdermittel-ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.foerdermittel-ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 31 Jul 2020 12:37:00 +0200 Q-Team-Seminar "Kirche in Berlin und Brandenburg 1914 bis 1949" https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/q-team-seminar-kirche-in-berlin-und-brandenburg-1914-bis-1949.html Im Juli 2020 ist die digitale Veranstaltungsreihe an der Berliner Humboldt-Universität Eine „Einsicht in den Ablauf der Dinge“ (Otto Dibelius). Kirche in Berlin und Brandenburg 1914 bis 1949 erfolgreich mit einem ersten Semester abgeschlossen worden. Johannes Kellner und Johan Wagner warfen gemeinsam mit Studierenden einen ersten "blended-learning"-Blick auf Kirchengeschichte von 1914 bis 1949.

Noch sind die ersten Seminarprodukte in der Vorbereitung, um auf einem Blog der Humboldt-Universität veröffentlicht zu werden, die Dozenten beantworten schon jetzt gern Fragen zu diesem und einem möglichen kommenden Semester:

Ihr Kontakt zu uns

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Seminar im Sommersemester überwiegend digital abgehalten. Daher wurden auch kollaborative Ansätze über gemeinsame Dokumente und digitale Austauschplattformen erprobt.

Expert*innen zum Thema Ausstellungskonzeption, Archivwesen, Erinnerungskultur und NS-Geschichte bereichern als Gastdozent*innen die Sitzungen, darunter Dr. Stephan Linck (Ev. Akademie der Nordkirche), Dr. Wolfgang Krogel (Evangelisches Landeskirchliches Archiv), Dr. Martin Richter (Abteilungsleiter Innerer Dienst), Pfarrerin Marion Gardei (Beauftragte für Erinnerungskultur, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz), Hannah Hlàskovà (Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Projektsteuerung Bildungsarbeit der Stiftung Garnisonkirche Potsdam) und Prof. Dr. Michael Wildt (Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt in der Zeit des Nationalsozialismus, Humboldt-Universität).

Q-Teams an der Humboldt-Universität zu Berlin werden im Rahmen des Qualitätspaktes für Forschung und Lehre über das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. 

Generell ist es bei kirchlich verantworteten Forschungsprojekten, ob EU- oder nicht EU-gefördert, wichtig, die Freiheit der Forschung und Lehre zu beachten.

Aktualisierung 7/2020: Abschluss Sommersemester 2020, Aktualisierung Expert*innen.

Aktualisierung 5/2020: Selbsteinschreibungsschluss, Aktualisierung Expert*innen.

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foerdermittel-ekbo.de Fri, 31 Jul 2020 12:37:00 +0200
Erste Einigung über Zukunft der EU-Förderung https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/erste-einigung-ueber-zukunft-der-eu-foerderung.html Ein erster Schritt im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft ist am Montag erfolgt. Der Europäische Rat hat sich auf einen Kompromiss zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 und zu Corona-Hilfen auf Basis gemeinsamer, europäischer Schuldenaufnahme geeinigt.

Katrin Hatzinger, Leiterin des Brüsseler Büros der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat im Vorfeld der Ratspräsidentschaft darauf hingewiesen, dass diese Grundsatzentscheidungen bis "Ende des Jahres" auf EU-Ebene stehen müssen.

Die Einigung vom Montag wird insbesondere kritisiert, weil die auch von Hatzinger angemahnte Konzentration auf eine "grünere" Ausrichtung der EU-Ausgaben, welche die Kirchen unter dem Stichwort „Bewahrung der Schöpfung“ seit Jahren verfolgen, nicht entschieden genug umgesetzt wurde. Außerdem muss bei dem Zeithorizont "Ende des Jahres" einbezogen werden, dass das Europäische Parlament dem nunmehr gefundenen Kompromiss noch zustimmen muss. Gleichzeitig kann es als positives Zeichen gesehen werden, dass trotz Brexit und Corona-Pandemie ein weiterer Schritt in Richtung einer zukünftigen EU-Förderung erfolgt ist.

Für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) ist dies von großer Bedeutung, weil damit die zu erwartende "Förderlücke" ab Anfang 2021 kürzer ausfallen wird. Der Einigung vom Montag waren daneben positive Signale über eine Einigung der deutschen Bundesländer über die Aufteilung der zu erwartenden Förderungen im Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) voraus gegangen. Zudem wurde am Montag gemeldet, den sogenannten Übergangsregionen in Deutschland, zu denen auch Brandenburg und die sächsischen Teile der EKBO gehören, solle im Kompromiss des Rates mit zusätzlichen Geldern ein sanfter Übergang auf sinkende EU-Förderquoten ermöglicht werden.

Im Sinne des Kommentars zum Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in der Evangelischen Wochenzeitung "die Kirche" ist somit ein entscheidender Schritt getan, um eine "gefestigte" Europäische Union mit entsprechender Finanzkraft in einer unsicheren Weltlage auf den Weg zu bringen.

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foerdermittel-ekbo.de Wed, 22 Jul 2020 09:03:20 +0200
Ökumenisches Bildungszentrum für energieeffiziente Bestandssanierung https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/oekumenisches-bildungszentrum-fuer-energieeffiziente-bestandssanierung.html Das Projekt "Ökumenisches Bildungsforum für energieeffiziente Bestandssanierung“ (BEB) wird in Trägerschaft der tamen. Entwicklungsbüro Arbeit und Umwelt GmbH im Zeitraum vom 1.7.2020 bis zum 30.6.2022 durchgeführt.

Im Projekt wird in enger Partnerschaft mit der Gesamtkirchengemeinde Protzen-Wustrau-Radensleben sowie weiteren Partnern ein Netzwerk aufgebaut, in dem Know-How in Bezug auf energetische Sanierungen historischer Gebäude gebündelt und für Brandenburger Unternehmen sowie die Eigentümer der Gebäude, sehr häufig die Kirchen, zur Verfügung gestellt werden soll.

Das ehemalige Pfarrhaus in Radensleben soll als Bildungseinrichtung, Sitz des Netzwerks und gleichzeitig als Anschauungsobjekt innovativer Technologien der Sanierung dienen. Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der Richtlinie "Förderung sozialer Innovationen im Land Brandenburg – Modellprogramm zur Beschäftigungsförderung und Armutsbekämpfung in Brandenburg“ mit knapp 300.000 € gefördert. Die Arbeiten am Aufbau des Bildungsforums können beginnen, bis zum 6. Juli 2020 ist die Stelle der Netzwerkkoordination ausgeschrieben:

Netzwerkkoordination (PDF)

Das ehemalige Pfarrhaus Radensleben gehört zur Gesamtkirchengemeinde Protzen-Wustrau-Radensleben, Kirchenkreis Wittstock-Ruppin (https://www.kirche-wittstock-ruppin.de/de/gemeinde-prowura/prowura.html). Weitere Informationen zum Europäischen Sozialfonds in Brandenburg:

Europäischer Sozialfonds in Brandenburg

Bei Fragen zu EU-Projekten und Beispielprojekten:

Ihr Kontakt zu uns

ESF-Logo | Quelle: esf.brandenburg.de

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foerdermittel-ekbo.de Wed, 01 Jul 2020 16:14:48 +0200
Kommentar und Interview zum Beginn des deutschen EU-Ratsvorsitzes https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/kommentar-und-interview-zum-beginn-des-deutschen-eu-ratsvorsitzes.html "die Kirche" ist die Evangelische Wochenzeitung für Berlin, Brandenburg und die schlesische Oberlausitz. In der Ausgabe für Sonntag, den 21. Juni 2020 findet sich unter anderem ein Interview mit der Leiterin des EKD-Büros in Brüssel, Katrin Hatzinger. Darin geht es um die Herausforderungen, welche für die EU anstehen, wenn Deutschland die Ratspräsidentschaft übernimmt:

Wirtschaft ankurbeln, Schöpfung bewahren.

Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD-Ratsvorsitzende haben eine gemeinsame Erklärung zum deutschen Ratsvorsitz abgegeben.

Gemeinsame Erklärung (Pressemitteilung der EKD)

In der oben genannten Ausgabe von "die Kirche" findet sich auch ein Kommentar aus Sicht der Regionalberatung für EU-Fördermittel:

Kommentar "Neues Level" (PDF-Format)

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foerdermittel-ekbo.de Fri, 19 Jun 2020 12:23:30 +0200
Bundesmittel für evangelische Nikolaikirche Jüterbog https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/bundesmittel-fuer-evangelische-nikolaikirche-jueterbog.html Jüterbog/Brandenburg an der Havel (epd). Die evangelische Pfarrkirche St. Nikolai in Jüterbog erhält 200.000 Euro Fördermittel vom Bund. Die Zuwendung stamme aus dem Denkmalpflegeprogramm "National wertvolle Kulturdenkmäler", teilte die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Dietlind Tiemann (CDU) am Donnerstag in Brandenburg an der Havel mit. Jüterbog liegt in Tiemanns Wahlkreis.

Vor allem die Nikolaikirche der Stadt zeuge von einer langen Geschichte der Stadt und zähle zu den wichtigsten Orten der Reformation, betonte Tiemann. Sie sei zudem ein "wichtiger Touristenmagnet für Pilger auf den Spuren der Reformation". Vor einigen Wochen habe die Stadt bereits rund 84.000 Euro Fördermittel des Bundes zur Modernisierung des Klostermuseums in Kloster Zinna erhalten, betonte Tiemann.

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foerdermittel-ekbo.de Fri, 12 Jun 2020 13:41:45 +0200
Apsis der Potsdamer Pfingstkirche wird aufwendig restauriert https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/apsis-der-potsdamer-pfingstkirche-wird-aufwendig-restauriert-1.html Die Apsis der evangelischen Pfingstkirche in Potsdam mit ihren kunstvoll gestalteten Glasfenstern wird restauriert. Die rund 155.000 Euro teuren Arbeiten sollen bis zum Beginn des neuen Kirchenjahres am ersten Advent abgeschlossen werden, sagte der Vorsitzende des Kirch- und Orgelbauvereins der Gemeinde, Michael Lunberg, dem Evangelischen Pressedienst (epd) zum Start der Restaurierung am Dienstag in Potsdam.

Die hinter dem Altar liegende Apsis sei das Herzstück des Kircheninnenraumes, betonte Lunberg. Die Restaurierung sei der Gemeinde deshalb ein besonderes Anliegen. Die Arbeiten seien sehr aufwendig, weil die unter dem derzeitigen weißen Farbanstrich verborgenen Wandmalereien nur restauriert werden könnten, wenn zeitgleich auch die großen Apsisfenster restauriert werden.

Die historischen Fenster mit biblischen Motiven seien unter anderem durch Kondenswasser stark beschädigt, hieß es. Sie sollen in einer Glasrestauratoren-Werkstatt in Erfurt überarbeitet werden. Auch die Wände bereiten den Restauratoren Sorgen. Während die übrige Kirche mit Kalkfarbe in den 50er Jahren weiß ausgemalt wurde, sei in der Apsis großflächig Latexfarbe verwendet worden, die stark am Untergrund hafte.

Die Gemeinde mit ihren rund 2.100 Mitgliedern finanziere rund 45.000 Euro, sagte Lunberg. Bei der Stadt Potsdam seien 30.000 Euro Zuschüsse beantragt. Die Höhe der Förderung sei jedoch noch offen. Weitere Mittel kommen unter anderem aus Spenden und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Pfingstkirche in der Nauener Vorstadt von Potsdam wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.

(epd)

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foerdermittel-ekbo.de Tue, 09 Jun 2020 14:29:13 +0200
Förderung der Zivilgesellschaft in der Lausitz https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/foerderung-der-zivilgesellschaft-in-der-lausitz.html Gemeinsam mit weiteren Lausitzer Akteuren hat das Zentrum für Dialog und Wandel der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) einen Vorschlag zur Ausgestaltung der Zivilgesellschaft im Strukturwandel vorgelegt.

Das Zentrum für Dialog und Wandel möchte gemeinsam mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus, Pro Guben e.V., dem Naturschutzbund Brandenburg, der Umweltgruppe Cottbus e.V. und Dr. Hartmut Leipner (wendischer Lektor in der EKBO) gerade die Graswurzel-Initiativen konsequent fördern. Dies soll über einen Beirat, in dem beispielsweise auch ein*e Vertreter*in der sorbischen/wendischen Minderheit Miglied sein soll, gewährleistet sein. Das Zentrum für Dialog und Wandel und seine Partner legen eine Anbindung des Förderprogrammes beim Büro des Lausitzbeauftragten des Landes dar.

Startseite des Zentrums für Dialog und Wandel der EKBO mit dem kompletten Vorschlagstext (PDF)

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foerdermittel-ekbo.de Tue, 02 Jun 2020 10:12:49 +0200
NABU-Kirche Neu-Temmen: LEADER-Beispiel https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/nabu-kirche-neu-temmen-leader-beispiel.html Der NABU-Regionalverband Templin des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) gemeinsam mit dem Aktionskreis "Kirche Neu-Temmen" setzt das deutschlandweit einmalige Konzept einer NABU-Kirche um.
Als Unicum in der Förderung des ländlichen Raumes unter Einbeziehung aller Akteure (LEADER Brandenburg) gibt es auf den Projektseiten mehr zum gesamten Projekt zu entdecken:
https://foerdermittel-ekbo.de/neu-temmen
(Kurzlink)

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foerdermittel-ekbo.de Mon, 18 May 2020 14:08:01 +0200
Webinar Fundraising, Fördermittel, Förderprogramme für baulichen Klimaschutz und Bauen https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/webinar-fundraising-foerdermittel-foerderprogramme-fuer-baulichen-klimaschutz-und-bauen.html Am 14. Mai haben über 50 Interessierte die Möglichkeit genutzt, sich in einem Webinar der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) zum Thema Webinar Fundraising, EU-Fördermittel, Förderprogramme für baulichen Klimaschutz und Bauen zu informieren. Holger Bentele vom  Pastoralkolleg des Amtes für kirchliche Dienste (AKD) organisierte und moderierte die virtuelle Zusammenkunft. Das AKD vergibt auch selbst Fördermittel und gehört damit zu einer ganzen Reihe von Beratungs- und Fördermöglichkeiten im Raum der Landeskirche. Kirchliche Projekte dienen dem solidarischen und ökologisch nachhaltigen Miteinander. Sie geben Impulse weit über den kirchlichen Tellerrand hinaus, benötigen jedoch viel –  auch ehrenamtliche –  Kraft und oft die Budgets von Gemeinden überfordernde finanzielle Mittel.

Silke Hannemann, landeskirchliche Ansprechpartnerin für Fundraising referierte über Spendengewinnung in Zeiten der Pandemie. Spenden kommen von Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen. Öffentliche Institutionen sind öfter über Fördermittel Teil von kirchlichen Projekt-Finanzplänen (siehe unten, zur Abgrenzung Fundraising und Fördermittel-Akquise siehe auch: Fundraising und Fördermittel), spenden zum Teil aber auch. Anders als beim Sponsoring erfolgen Spenden als freiwillige Gabe ohne Gegenleistung. Im Jahr 2019 gelangten von bundesweit 5,1 Milliarden Euro Spenden 12,4 Prozent an evangelische Organisationen. Menschen über 70 Jahren sind am freigiebigsten. Es besteht der Trend, dass immer weniger Menschen spenden. Daher rät Silke Hannemann, die bestehenden Spender*innen gut zu pflegen und zu binden und parallel, neue Spender*innen aufzubauen. Wichtig sei es, weiter um Spenden zu bitten – auch in der aktuellen Krise. Gut funktionieren nach ihrer Empfehlung derzeit Telefonanrufe, Spendenbriefe und –Emails und Online-Spenden. Wichtig sei eine gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Für Beratung steht sie gern zur Verfügung.

Janes von Moers vom Umweltbüro der EKBO informierte über die „Heizungsoffensive“: Der Tausch einer wenig effizienten fossilen Heizung auf Basis von Öl oder Gas ist unter Umständen förderwürdig, sagte der Klimaschutzmanager. Das ehrgeizige Ziel der EKBO, bis 2050 85 Prozent C02-Emissionen einzusparen, sei nur mit ökologisch nachhaltigen Heizungen, etwa durch Erdwärmepumpen, zu erreichen. Auch für flankierende Baumaßnahmen (Stichwort Wärmedämmung) gibt es ggf. Fördermittel. Umwelt- und Klimaschutz ist gleichzeitig ein wichtiger Bereich in der Förderung des Bundes. So können Vorhaben in Form von direkten Zuschüssen (z. B. BAFA, KSF II) oder indirekt in Form von Tilgungszuschüssen (KfW) gefördert werden. Hier ist es sinnvoll, das Umweltbüro zu kontaktieren, da längere Vorlaufzeiten die Regel sind. Beratend steht Janes von Moers und das gesamte Team des Umweltbüros gern zur Seite.

Umwelt- und Klimaschutz ist gleichzeitig ein wichtiger Bereich in den EU-Förderungen (siehe unten). So können beispielsweise vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Berlin und in Brandenburg Projekte gefördert werden. Hier ist es sinnvoll, die Regionalberatung für EU-Fördermittel mit dem Hinweis auf eine geplante Umwelt- oder Klimaschutzmaßnahme zu kontaktieren.

Da Bauen immer einen Eingriff in die Umwelt bedeutet, sollte es möglichst ökologisch und umweltbewusst erfolgen. Deshalb hat mit ökologischen Fragen auch das Bauamt der EKBO zu tun. Mehr als 90 Prozent der Kirchen auf dem Gebiet der EKBO seien denkmalgeschützt, erzählte dessen neuer Leiter Frank Röger. Von der Projektvorbereitung bis zur Fertigstellung begleitet das Bauamt die kirchlichen Bauvorhaben, wobei die Verantwortung für Gebäude und Liegenschaften immer bei der Gemeinde bzw. Institution verbleibt. Es sei wichtig, frühzeitig mit dem Baubeauftragten des jeweiligen Kirchenkreises Kontakt aufzunehmen. Alle Veränderungen von Gottesdienststätten und –räumen sei genehmigungspflichtig. Auch die jeweilige Baustrategie sei zu berücksichtigen. Das Bauamt der EKBO ist somit auch bei baulichen Fördermittel- oder Fundraising-Projekten frühzeitig einzubinden. Das Kirchliche Bauamt erreichen Sie hier:

https://kirchenbau.ekbo.de

Johan Wagner von der Regionalberatung für EU-Fördermittel stellte klar, was gute EU-Expertise bedeutet: beraten, besser machen und bekannt machen. Er berichtete, wie rasch die EU auf die Corona-Krise reagiert: Fördermittelgeber zeigen sich ggf. kulant, es gibt Fristenverlängerungen und einige Erleichterungen in der Abwicklung. Allerdings belastet nicht nur der Brexit die EU-Wirtschaft, und damit auch die der Nationalstaaten, sondern auch die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Die europäische Wirtschaft ist empfindlich getroffen, und es wird aller Voraussicht nach für Berlin, Brandenburg und Sachsen im Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR), der für die kommende Förderperiode 2021-2027 maßgebend ist, weniger Geld zur Verfügung stehen. Dennoch, betonte Wagner, lohne oft die Mühe, einen Antrag auf EU-Fördermittel zu stellen, sofern das Projekt zu den jeweiligen EU-Förderprogrammen passt. Besonders Klimaschutzprojekte und innovative Sozialprojekte hätten, ggf. mit Partnern, gute Chancen. Und: Die Corona-Krise könnte eine Vereinfachung der Vergabebürokratie bewirken: „EU-Mittel werden attraktiv bleiben“, versicherte Wagner. Für eine Beratung steht er – derzeit Corona-bedingt telefonisch, per Videokonferenz oder per E-Mail – gern zur Verfügung.

Holger Bentele moderierte die Fragen an einzelne Referenten und die Schlussrunde, in der sich Teilnehmende am Seminar auch per Mikrofon „zuschalten“ konnten. Fragen betrafen zum Beispiel den Zeitaufwand und Vorlauf von Projekten, Friedhofs-Projekte oder auch Unterschiede in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Sachsen.

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foerdermittel-ekbo.de Fri, 15 May 2020 09:18:39 +0200
Krisenreaktion der EU auf COVID-19 https://www.foerdermittel-ekbo.de//news-detail/nachricht/krisenreaktion-der-eu-auf-covid-19.html COVID-19 hat nicht nur Deutschland, sondern auch die Europäische Union fest im Griff. Einige bisherige Gewissheiten werden im Großen wie im Kleinen auf den Kopf gestellt. Auch der Bereich der EU-Fördermittel ist hier sehr dynamisch in der Anpassung auf die Krise.

Darüber hinaus ist der EU-Bereich in einer herausfordernden Situation, die sich auch auf den Fördermittel-Bereich auswirkt.

Stille in Brüssel?

Dem Eindruck, es sei „in Brüssel sehr still“ tritt Jörg Wojahn, Vertreter der EU-Kommission in Deutschland in einem Webinar entgegen. Es handle sich um antieuropäische Propaganda. Zum Teil würden Desinformationskampagnen zum Thema Europa und die Corona-Pandemie aus Russland und China gesteuert.

Die EU-Kommission bekämpft Desinformation mit einer eigenen Seite:

Bekämpfung von Desinformation

Schub für die Forschungsförderung

Der Forschungsbereich der EU-Förderung hat im Gegenteil bereits einen Schub erlebt. Es gibt mehrere Konsortien, die mit EU-Fördergeldern die Forschung zum neuartigen Coronavirus vorantreiben. Die auch in Berlin und Brandenburg wichtigen Strukturfonds-Mittel werden leichter umzuschichten sein. Hier können die Mitgliedstaaten in den nächsten Wochen aktiv werden. Dabei verbleiben allerdings die nationalen Anteile an den Fördertöpfen wie vereinbart.

Regeln zeitweise erleichtert

Europäische Regeln, die im Fördermittel-Bereich bisweilen zu großen bürokratischem Aufwand führen, sollen eine Zeitlang gelockert werden. Dies betrifft z. B. die Beihilfe-Regeln, die im Normalfall verhindern sollen, dass Mitgliedstaaten im wirtschaftlichen Bereich den Wettbewerb verzerren. Daher müssen größere staatliche Förderungen, wie sie beispielsweise für das Tesla-Werk in Brandenburg geplant sind, unabhängig von der Herkunft der Fördergelder, von der EU-Kommission gestattet werden. Dabei, so Wojahn, müsse jedoch die Zeit nach Corona in den Blick genommen werden, denn Beihilferegeln dienen unter anderem dazu, keine größeren Ungleichgewichte durch Fördermittel und Beihilfen innerhalb der EU zu erzeugen.

Kurzarbeit

Das europäische Instrument für Kurzarbeit „SURE“ soll Staaten unterstützen, die stark betroffen sind.  Anders als alsin Deutschland weniger steht vielen Staaten deutlich weniger Geld zur Verfügung, um Menschen vor Arbeitslosigkeit und Existenznot zu bewahren.

Eine Debatte, ob dieses Instrument den negativen Eindruck über die EU-Reaktion auf die Krise abmildern kann, ist bereits im Gang: Diskussion auf euro|topics

euro|topics der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zum Thema

Geflüchtete und Fluchtursachen

Zudem versucht die EU-Kommission, eine humanitären Verbesserung für Geflüchtete zu erreichen, Dazu ruft auch die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) immer wieder auf: https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/bischof-staeblein-naechstenliebe-kennt-keinen-lockdown.html. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland setzt sich dafür ein, die Situation der am stärksten Betroffenen zu verbessern: https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/ekd-migrationsfachfrau-johanna-du-maire-es-droht-eine-humanitaere-und-medizinische-katastrophe.html Im Hintergrund arbeitet die EU weiter daran, Ursachen von Flucht zu bekämpfen – und Geflüchtete in der EU besser zu verteilen. Hier führt die Pandemie jedoch zu Verzögerungen.

Brexit und Mehrjähriger Finanzrahmen (MFR)

Zeitliche Probleme sind nicht zuletzt aufgrund der Pandemie auch beim Brexit und bei dem mehrjährigen Finanzrahmen zu erwarten. Beim Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) ist mit einem angepassten Vorschlag der EU-Kommission in den nächsten Tagen zu rechnen.

Erleichterungen und Anpassung der Vorgaben

Bereits früh hat man in der Förderlandschaft der Europäischen Union reagiert, so wurden zum Beispiel Erleichterungen im Austauschprogramm Erasmus+ (https://www.foerdermittel-ekbo.de/willkommen/eu-foerderprogramme/erasmus.html) beschlossen. Es gibt weitreichende Möglichkeiten für diejenigen, die Austausch-Formate bewilligt bekommen haben und nun mit Stornierungen und Reisebeschränkungen kämpfen:

Corona-Virus | pandemiebedingte Änderungen Erasmus+

Berlin und Brandenburg

Auch die Länder Berlin und Brandenburg haben in ihren regionalen EU-Förderungen auf die Corona-Krise reagiert.

So hat z. B. die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Regelungen erlassen, die auch bei EU-Projekten greifen, die „pandemiebedingt nicht oder nicht vollständig durchgeführt“ werden. In diesem Fall können Ausgaben dennoch anerkannt werden, zudem sind „geänderte Formen“  der Durchführung von Projekten möglich. Bewilligungszeiträume können verlängert werden. Verletzt ein Projektträger pandemiebedingt zeitliche Vorgaben, Fristen und Termine für Unterlagen, so kann dies bis zum 31. Dezember 2020 sanktionslos bleiben.

Bei einzelnen geförderten Bereichen der regionalen EU-Förderung Brandenburgs gibt es ebenfalls Erleichterungen. Beispielsweise kann beim „Bildungscheck“ (Europäischer Sozialfonds Brandenburg, https://www.foerdermittel-ekbo.de/willkommen/eu-foerderprogramme/esf-allgemein/esf-brandenburg.html) trotz Corona-bedingtem fehlenden Abschluss einer Weiterbildungsmaßnahme eine Erstattung von Kosten erfolgen.

In Berlin hat beispielsweise die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Erleichterungen bei Fördermitteln ermöglicht. Ähnlich wie bei den Regelungen der ILB heißt es etwa, dass, sofern eine Maßnahme anders (zum Beispiel durch Streaming oder andere Form der Projektdurchführung) oder später durchgeführt werden kann, der Bescheid entsprechend geändert werden kann.

All diese Entwicklungen sehr dynamisch sind und der aktuellen Entwicklung laufend angepasst werden. Es besteht kein Rechtsanspruch darauf, dass Verfahren erleichtert werden. Festhalten lässt sich, dass die Krise eines ist: "Eine Chance, Dinge zu vereinfachen"

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Kirche und Politik Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus foerdermittel-ekbo.de Tue, 05 May 2020 13:39:00 +0200